Dressurreiten
Das nächste große Talent aus den Reihen des RFV Ostbevern

Ostbevern -

Gerade erst ist Bianca Nowag zum wiederholten Mal Team-Europameisterin der U 25-Dressurreiter geworden, da tritt schon das nächste vielversprechende Talent aus den Reihen des RFV Ostbevern in den Vordergrund: Laura Stuhldreier (17) mit ihrem Wallach Diabolo Nymphenburg.

Freitag, 02.08.2019, 06:00 Uhr
Laura Stuhldreier mit ihrem elfjährigen Wallach Diabolo Nymphenburg bei ihrem Nationenpreis-Auftritt im Cadre Noir in Saumur (Frankreich). Die 17-Jährige wohnt in Wolbeck und reitet für den RFV Ostbevern.
Laura Stuhldreier mit ihrem elfjährigen Wallach Diabolo Nymphenburg bei ihrem Nationenpreis-Auftritt im Cadre Noir in Saumur (Frankreich). Die 17-Jährige wohnt in Wolbeck und reitet für den RFV Ostbevern. Foto: privat

Bei den Pony-Reitern schaffte es Laura Stuhldreier bis auf Platz neun auf der Weltrangliste. Mit Tesio und Chantré hatte sie zwei kleine Vierbeiner unter dem Sattel, die sie zu zwei Nationenpreis-Siegen führte. In diesem Jahr wagte die inzwischen 17-jährige Schülerin den Umstieg von den Ponys zu den Großpferden. Und schaffte es erneut, gleich auch international für Furore zu sorgen.

Seit Jahresbeginn hat die Teenagerin Diabolo Nymphenburg im Beritt. Mit 1,85 Meter hat der elfjährige Wallach ein stattliches Gardemaß. „Die Umstellung von einem kleinen Pony zu einem sehr großen Pferd hat ihr keine Probleme bereitet“, erklärt ihr Vater Thomas Stuhldreier . Trainiert wird sie im Wesentlichen von ihrer Mutter Dunja auf der Reitanlage Haus Möllenbeck in Wolbeck, zudem aber auch von Nachwuchs-Bundestrainer Oliver Oelrich aus Lengerich.

Beim Turnier in Saumur (Frankreich) gewann die für den RFV Ostbevern startende Pferdesportlerin nicht nur mit der deutschen Mannschaft den Nationenpreis, sondern außerdem auch die Einzelaufgabe und die Kür. „Die Kür stellt Laura komplett selbst zusammen und stimmt die Musik auf das Pferd ab“, so ihr Vater.

Nach erfolgreichen Turnier-Teilnahmen in Hamm-Rhynern und auf dem Gestüt Bonhomme in Werder (Brandenburg) stellte sie Diabolo Nymphenburg in Absprache mit dem Bundestrainer in Deauville (Frankreich) erstmals auf der Jungen-Reiter-Tour (19 bis 21 Jahre) im Prix St. Georges auf S-Niveau vor und durfte sich über zwei erste und einen zweiten Rang freuen. „Damit hatten wir überhaupt nicht gerechnet.“ Die Bewertungen der Richter lagen zwischen 67,55 und 71,35 Prozentpunkten. Ihr Zweitpferd Damon‘s Pauly ging derweil auf der Junioren-Tour (16 bis 18 Jahre), gleichzeitig der erste Auftritt des neunjährigen Wallachs auf internationaler Ebene.

Nächstes großes Ziel für die talentierte Amazone sind die Westfälischen Meisterschaften in Greven vom 8. bis 11. August. Daran schließt sich der Auftritt bei den deutschen Titelkämpfen Mitte September in Zeiskam an. Zudem sind weitere internationale Auftritte geplant.

Derzeit steht die 17-Jährige im Bundesergänzungskader. „Langfristiges Ziel ist es, bei den Junioren und Jungen Reitern anzugreifen“, sagt Thomas Stuhldreier. „Aber bei uns in Deutschland ist die Leistungsdichte unglaublich groß. Da braucht man Glück und Können. Mal schauen, wo die Reise hingeht.“

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