Reiten: Mariä-Geburts-Markt-Turnier
Aufwand ist immens für den RV Gustav Rau Westbevern

Westbevern -

Tribüne und Zelt aufbauen, Flutlicht installieren, Werbebanden anbringen, die Böden schleppen – und das ganze Material nach Telgte karren: Der Aufwand ist immens für den RV Gustav Rau Westbevern beim Mariä-Geburts-Markt-Turnier im Pappelwald.

Freitag, 06.09.2019, 16:26 Uhr aktualisiert: 06.09.2019, 16:30 Uhr
Die Stangen für den Springparcours reinigen und bei Bedarf neu anstreichen – auch das muss erledigt werden vor einem Reitturnier.Für den Parcoursaufbau müssen die Westbeverner das komplette Material in den Pappelwald karren.
Die Stangen für den Springparcours reinigen und bei Bedarf neu anstreichen – auch das muss erledigt werden vor einem Reitturnier.Für den Parcoursaufbau müssen die Westbeverner das komplette Material in den Pappelwald karren. Foto: Niemann

Die Hänger sind schon beladen, am heutigen Samstag setzt sich die Karawane aus Westbevern in Bewegung. Das Ziel: der Pappelwald in Telgte, in dem der RV Gustav Rau Westbevern vom morgigen Sonntag bis Dienstag das Mariä-Geburts-Markt-Turnier ausrichtet. Rund 60 Helfer spucken ab 14 Uhr in die Hände beim großen Aufbau in den Emsauen. „Das ist für einen ländlichen Verein schon eine logistische Leistung“, sagt Robert Alfers .

Der zweite Vorsitzende und Martin Dieckhoff halten seit rund zehn Jahren die organisatorischen Fäden in den Händen. „Die Vorbereitungen laufen schon seit Monaten und die heiße Phase jetzt seit zwei, drei Wochen“, erklärt Alfers. Für das gesamte Turnier sind mehr als 100 Ehrenamtliche im Einsatz. Tribüne und Zelt aufbauen, Flutlicht installieren, Werbebanden anbringen, die Böden schleppen, und, und, und – der Aufwand ist immens.

Parkplätze sind rar

Hilfreich für den RV Gustav Rau: „Die Zusammenarbeit mit der Stadt Telgte und dem Bauhof ist sehr gut“, betont Alfers. Was bei dem MGM-Turnier Probleme bereitet: „Die Parkmöglichkeiten sind begrenzt. Besonders am Sonntag und am Dienstag stoßen wir schnell an die Grenzen.“

Bodenpflege das ganze Jahr über

Weil der Kirchhellener Reitsand im Pappelwald liegen bleibt, „müssen wir ihn das ganze Jahr über pflegen“, so Alfers. „Der Platz darf nicht verunkrauten und wir müssen das Laub herunterholen, damit nicht zu viel Humus in den Boden kommt.“ Natürlich muss auch die Vereinsanlage in Vadrup in Schuss gehalten werden.

Was er sich für die nächsten Tage wünscht? „Als Landwirt am liebsten Regen, aber für das Turnier trockenes Wetter – nicht zu warm und nicht zu kalt“, sagt Robert Alfers. „Damit steht und fällt sehr viel. Wir hoffen, dass guter Sport möglich ist, damit sich unsere ganze Arbeit auch lohnt.“

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