Reiten: Turnier des RV Gustav Rau Westbevern
Sieger Philipp Hartmann vom RV Handorf-Sudmühle hat ein Luxus-Problem

Telgte -

Für das M*-Flutlichtspringen im Telgter Pappelwald braucht man ein erfahrenes Pferd, das in dieser besonderen Kulisse cool bleibt. Ein solches hat Philipp Hartmann vom RV Handorf-Sudmühle mit Hirtentanz, der diese Prüfung gewann. Nachher hatte er nur ein kleines Luxusproblem.

Dienstag, 10.09.2019, 11:34 Uhr aktualisiert: 10.09.2019, 11:49 Uhr
Philipp Hartmann gewann das M*-Flutlichtspringen. Olaf Hartmann (Sparkasse) und Nina Stegemann (RV Gustav Rau) gratulieren.Im Umlauf zeigte Simone Baune (RV Gustav Rau Westbevern) mit Cavani eine fehlerfreie sowie die schnellste Runde.
Philipp Hartmann gewann das M*-Flutlichtspringen. Olaf Hartmann (Sparkasse) und Nina Stegemann (RV Gustav Rau) gratulieren.Im Umlauf zeigte Simone Baune (RV Gustav Rau Westbevern) mit Cavani eine fehlerfreie sowie die schnellste Runde. Foto: Ulrich Brunner

Gerade hatte Philipp Hartmann mit starken Nerven und einem coolen Pferd im Stechen das Springen der Klasse M* gewonnen, da wurde der Reiter des RV Handorf-Sudmühle schon vor die nächste Aufgabe gestellt. Als Sonderehrenpreis bekam der 36-Jährige am späten Montagabend beim Turnier des RV Gustav Rau Westbevern eine Unze Gold. „Ich weiß noch gar nicht, was ich damit mache. Darüber habe ich mir bis jetzt noch gar keine Gedanken gemacht“, sagte Hartmann bei der Platzierung. Er wird das Luxus-Pro­blem (Wert: ungefähr 750 Euro) ganz sicher lösen.

Zuvor im Stechparcours hatte Hartmann als letzter Starter mit Hirtentanz nicht lange gefackelt. Sie blieben als eines von sechs unter den zwölf Paaren in der Extra-Runde ohne Fehler, und das dann auch noch in der schnellsten Zeit. „Klar, ich habe alles riskiert. Aber die eine Wendung hat gar nicht so gut geklappt“, erklärte Hartmann. Er ist Stammgast beim Turnier im Telgter Pappelwald. Er hat regelmäßig an dem Flutlichtspringen auf M-Niveau teilgenommen und „auch schon zwei- oder dreimal gewonnen“, sagte der Produktmanager.

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Er ist erfahren, und sein Trakehner auch. Hirtentanz ist 16 Jahre alt. „Solch ein Pferd muss man hier auch haben“, weiß Hartmann. Ein Springen direkt nach dem Feuerwerk, unter Flutlicht mit vielen Bäumen im Parcours und vor großer Zuschauerkulisse – für die Reiter ist das ein Genuss, für die Vierbeiner eine Riesenherausforderung.

Den zweiten Platz mit zwei zeitgleichen Runden im Stechen teilte sich Paul Ripploh mit Paul Ripploh. Der Reiter des RV Mesum war sowohl mit Portland als auch mit Hazel am schnellsten – bis zum Schluss Hartmann kam. Von den 27 Startern in dieser Prüfung hatte auch Simone Baune vom RV Gustav Rau mit Cavani das Stechen erreicht, in dem dann aber drei Stangen fielen. Sie platzierte sich als Zwölfte. Im Umlauf hatte Baune mit dem Achtjährigen aus eigener Zucht und eigener Ausbildung die schnellste Runde hingelegt.

Vor dem Feuerwerk ehrte der RV Gustav Rau seine erfolgreichsten Mitglieder. Im Rampenlicht auf dem Turnierplatz standen die Reiterinnen Carina Schlieper, Linn Zepke, Sabine Schulze Beckendorf und Ann-Catrin Bierlein. Ilka Boening war verhindert. Zudem wurden Fahrsportler Tim Schäferhoff und Züchter Leonhard Querdel, dessen Escorial gerade in Warendorf das Bundeschampionat der dreijährigen Stuten und Wallache gewonnen hat, ausgezeichnet.

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