Volleyball: 2. Bundesliga Nord
Kleine Reise, große Aufgabe: BSV Ostbevern beim VfL Oythe

Ostbevern -

Die Fahrt zur Auswärtspremiere in der 2. Liga ist relativ kurz für die Volleyballerinnen des BSV Ostbevern, die Aufgabe dafür umso größer. Der VfL Oythe, im Vorjahr Vierter, gehört zu den etablierten Standorten in dieser Klasse. Der erste Spieltag ist für Trainer Dominik Münch kein Maßstab.

Donnerstag, 26.09.2019, 20:00 Uhr
Die Annahme, hier Anna Dreckmann (l.) und Franziska Seidel beim Auftaktsieg gegen den SV Bad Laer, wird am Samstag in Vechta ausschlaggebend sein.
Die Annahme, hier Anna Dreckmann (l.) und Franziska Seidel beim Auftaktsieg gegen den SV Bad Laer, wird am Samstag in Vechta ausschlaggebend sein. Foto: Kock

Die Spiele in Stralsund und Berlin sind die weitesten Fahrten für die Volleyballerinnen des BSV Ostbevern in dieser Saison. Damit verglichen ist ihre Auswärtspremiere in der 2. Bundesliga Nord eine Kurzreise. Rund 100 Kilometer düsen sie über die A1 in Richtung Norden bis nach Vechta. Gegen 16 Uhr geht es am morgigen Samstag mit den Bullis los. Das Match beim VfL Oythe beginnt um 19 Uhr.

Also auch für die Anhänger, die das zweite Zweitliga-Spiel in der Geschichte des BSV nicht verpassen wollen, halten sich die Reisestrapazen diesmal in Grenzen. Unterstützung kann das Team gut gebrauchen. „Wir verkriechen uns nicht und machen uns auch nicht in die Hose. Aber wenn wir etwas mitnehmen wollen, müssen wir sehr tough sein“, sagt Dominik Münch .

Der VfL Oythe hat ein ganz anderes Profil als wir.

Dominik Münch

„Der VfL Oythe hat ein ganz anderes Profil als wir“, erklärt der BSV-Trainer. „Er hat einige Ausländerinnen im Kader und gehört zu den erfahrensten Mannschaften der Liga. Und Oythe ist ein gestandener Bundesliga-Standort.“ Die Norddeutschen, im Vorjahr Vierter, werden sich eher nach oben orientieren, meint Münch. „Sie werden keinen Bock haben, auch das zweite Spiel zu verlieren.“

Brutal gut aufgeschlagen

Das erste mussten sie bei Bayer Leverkusen mit 1:3 abgeben. Der BSV-Coach hat das Video von dieser Aufschlag-/Annahme-Schlacht gesichtet. „Man darf sich von der Niederlage von Oythe nicht blenden lassen“, hat er daraus mitgenommen. „Leverkusen hat in Mörder-Besetzung gespielt. Beide Mannschaften haben sehr gut aufgeschlagen, Leverkusen sogar brutal gut.“ Dass Oythe über den Service großen Druck machen wird, darauf hat der Übungsleiter seine Truppe eingestellt.

Aufschlag und Annahme waren beim 3:2-Sieg der Ostbevernerinnen zum Saisonauftakt nach einem Krimi gegen den SV Bad Laer gar nicht entscheidend. Es war eher ein Schlagabtausch mit vielen langen Ballwechseln. „Der Schnellangriff hat noch nicht so selbstverständlich geklappt, wie wir das kennen“, sagt Münch.

Eine Spielerin fällt aus

In Oythe ist der BSV-Kader bis auf Maren Flachmeier, die aus persönlichen Gründen fehlt, komplett. Franziska Seidel war in dieser Woche etwas kränklich. Über Vera Horstmann, die nach einer kleinen Auszeit wegen Rückenproblemen gegen Bad Laer bereits phasenweise auf dem Parkett stand, sagt Münch: „Sie hat langsam wieder Energie im Tank.“ Und die wird am Samstag auch nicht aufgebraucht, weil die Fahrt womöglich zu lang ist.

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Das Spiel VfL Oythe gegen den BSV Ostbevern beginnt am Samstag um 19 Uhr in der Sporthalle des Gymnasiums Antonianum, Willohstraße 19 in 49 377 Vechta.

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