Volleyball: 2. Bundesliga
Zwei Einsätze in 21 Stunden für den BSV Ostbevern

Ostbevern -

„Ein Doppelspieltag ist Neuland für uns“, sagt BSV-Trainer Dominik Münch. Die Ostbeverner Volleyballerinnen haben an diesem Wochenende gleich zweimal Heimrecht – erst gegen VC Olympia Berlin, dann gegen VC Allbau Essen. Zwei Spielerinnen sind wahrscheinlich nicht dabei.

Samstag, 16.11.2019, 06:00 Uhr aktualisiert: 16.11.2019, 06:02 Uhr
Clara Tewinkel (Nr. 3) hat die Lücke im gegnerischen Block gefunden. Auf sie und ihre BSV-Mitspielerinnen wartet am Wochenende ein Doppelspieltag.
Clara Tewinkel (Nr. 3) hat die Lücke im gegnerischen Block gefunden. Auf sie und ihre BSV-Mitspielerinnen wartet am Wochenende ein Doppelspieltag. Foto: Aumüller

Auf die Zweitliga-Volleyballerinnen des BSV Ostbevern wartet ein anstrengendes Wochenende. Zwei Einsätze innerhalb von 21 Stunden werden die Blau-Weißen bestreiten, beide daheim in der Beverhalle. Am Samstag um 19 Uhr gastiert mit dem VC Olympia Berlin die Nachwuchsschmiede des Bundesstützpunktes aus der Hauptstadt in der Bevergemeinde, am Sonntag um 16 Uhr schließt sich der VC Allbau Essen an. Zwei Gegner, die mit dem Aufsteiger aus dem Münsterland auf Augenhöhe liegen könnten.

„Ein Doppelspieltag ist Neuland für uns“, gesteht BSV-Trainer Dominik Münch . „Das fordert uns das ganze Wochenende, aber bei zwei Heimspielen geht es noch. Mal schauen, wie wir da rausgehen. Organisatorisch ist das nett. Wir müssen für zwei Spiele nur einmal aufbauen.“

Die Youngster aus Berlin stellen eine blutjunge Mannschaft, sie sind zwischen 2001 und 2003 geboren. „Sie sollen Spielpraxis auf hohem Niveau erhalten“, sagt Münch. „Das ist ein deutsches Erfolgsmodell, das seit mindestens 20 Jahren funktioniert und häufig kopiert worden ist.“ Im ersten Saisonviertel haben die Juniorinnen einen Sieg und fünf teilweise knappe Niederlagen eingefahren, zuletzt aber mit einem glatten 3:0-Erfolg gegen Köln auf sich aufmerksam gemacht. „Das muss man erst mal hinkriegen“, so Münch. „Sie leben mehr von ihrer Athletik und weniger von der Spielsteuerung und Erfahrung.“

Am Sonntagnachmittag stellt sich dann ein ganz anderer Gegner in der Beverhalle vor. Die Essener Volleyballerinnen sind zuletzt immer wieder zwischen 3. und 2. Liga gependelt. „Diesmal haben sie zwei gestandene Zweitliga-Spielerinnen dazugeholt und wollen sich in der 2. Bundesliga behaupten. Früher fehlte ihnen eine gute Diagonalangreiferin, für diese Position haben sie jetzt eine Verstärkung aus Leverkusen verpflichtet“, so der BSV-Übungsleiter.

Ostbevern wird ohne Maren Flachmeier auskommen müssen. Zudem ist fraglich, ob Ira Hünker dabei sein kann. Sie hat sich unter der Woche krank vom Training abgemeldet. Die übrigen zwölf Spielerinnen stehen zur Verfügung.  

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