Fußball: Bezirksliga 12
SG Telgte auf Platz elf: Mario Zohlen lobt und warnt

Telgte -

Im Interview spricht Mario Zohlen, der Trainer der SG Telgte, über die Veränderungen gegenüber dem Vorjahr, über Fahri Malaj, Martin Röös und über die Nachwuchsspieler. Das Team steht in der Winterpause auf dem elften Platz.

Mittwoch, 11.12.2019, 05:00 Uhr
Der erste Ansprechpartner: Mario Zohlen (r.) mit Martin Röös. „Das ist der Kopf der Mannschaft“, sagt der SG-Trainer über den Sechser.
Der erste Ansprechpartner: Mario Zohlen (r.) mit Martin Röös. „Das ist der Kopf der Mannschaft“, sagt der SG-Trainer über den Sechser. Foto: Aumüller

In der Vorsaison hat die SG Telgte auf den letzten Drücker den Klassenerhalt geschafft. Jetzt überwintert der Fußball-Bezirksligist nach der Hinserie und zwei Spielen der Rückrunde auf dem elften Tabellenplatz. Der 14. und 15. gehen am Saisonende runter in die Kreisliga . Im Interview spricht SG-Trainer Mario Zohlen über die Veränderungen gegenüber dem Vorjahr, über Fahri Malaj , Martin Röös und über die Nachwuchsspieler.

Nach dem stressigen Abstiegskampf in der letzten Saison ist das jetzt Entspannung pur?

Zohlen: Nein, gar nicht. Die Situation ist trügerisch. Aber gegenüber dem letzten Jahr ist das jetzt ganz anders: Da steht eine echte Mannschaft auf dem Platz. Wir haben drei, vier nicht so gute Spiele gemacht, die anderen waren überzeugend. Der Teamgeist ist groß, die Jungs gehen ans Limit und stecken Rückstände weg. Gerade in den letzten Wochen haben viele Stammkräfte gefehlt. Dafür springen andere Spieler in die Bresche, und andere gehen voran.

Von den Nachwuchsspielern hat sich aber niemand dauerhaft durchgesetzt.

Zohlen: Da muss man differenzieren. Johannes Wegener ist studienbedingt nach Hamburg gezogen. Moritz Koch war studienbedingt in der Woche nie da und auch noch verletzt. Arbnor Jashari hat sich super entwickelt. Er ist ein Stürmertyp, den es nicht mehr so häufig gibt. Er ist zuverlässig ohne Ende und befindet sich auf einem guten Weg. Marc Droste war zu Beginn absoluter Stammspieler. Dann war er lange verletzt und hatte jetzt erst wieder seinen ersten Einsatz. Mit den jungen Spielern bin ich bislang definitiv sehr zufrieden.

Und mit den älteren? Stürmer Fahri Malaj spielt nicht nur wegen seiner neun Tore eine deutliche bessere Saison als 2018/19.

Zohlen: Ja, Fahri ist jetzt ein absolutes Vorbild, besonders auch in seinem Abwehrverhalten – genauso wie Jo Maffenbeier. Es ist beeindruckend, wie viele Meter die gemacht haben, wie diszipliniert sie zusammen gegen den Ball gearbeitet haben. Auch Martin Röös, der Kopf der Mannschaft, ist unheimlich wichtig. Tristan Zellner war zwar nicht immer da, spielt aber eine richtig gute Runde. Man kann da einige weitere Spieler nennen. Die Jungs machen auch außerhalb des Fußballs viel zusammen. Auch wenn ich mich wiederhole: Sie sind jetzt, ganz anders als in der letzten Saison, eine Mannschaft. Das ist der Schlüssel.

Mit welchen Erwartungen gehen Sie in die Restsaison?

Zohlen: Wir stehen über dem Strich, aber wir dürfen uns auf keinen Fall in Sicherheit wiegen. Hörstel hat gerade gewonnen und hat jetzt noch ein Nachholspiel gegen Wolbeck. Auch Blau-Weiß Aasee hat noch ein Spiel weniger als wir. Es bleibt alles eng. Vier, fünf Mannschaften kämpfen gegen den Abstieg, und wir sind auf jeden Fall dabei. Wir müssen nach der Winterpause da anknüpfen, wo wir zuletzt aufgehört haben – mit diesem Einsatz und diesem Teamgeist.

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