Hallenfußball: HKM
Die wahre Nummer eins: Auf dem Feld oder doch zwischen den Pfosten?

Warendorf -

Im Mittelpunkt beim Hallenfußball stehen nicht nur die Torschützen – auch die Torhüter spielen eine besondere Rolle. Bei den HKM hat einer von ihnen sogar die Chance auf einen persönlichen Hattrick.

Montag, 30.12.2019, 08:00 Uhr

Vom 2. bis 5. Januar geht bereits die 32. Auflage der Hallenkreismeisterschaft über die Bühne. Seit 2008 findet das Hallenfußballturnier des TuS Freckenhorst in der Halle A der Bundeswehr-Sportschule statt. Es war der richtige Schritt, denn der Finalsonntag ist regelmäßig ausverkauft.

Im Mittelpunkt stehen dabei natürlich die Torschützen, die an ihrer Trefferzahl gemessen werden, mit ihr für sich werben- – und für gute Laune beim eigenen Anhang sorgen. Auch der ein oder andere Akteur fällt aufgrund seiner (Ball-)Fertigkeiten besonders auf. Die Torhüter hingegen führen eher ein Schattendasein. Dabei entscheiden sie doch nicht selten über Wohl und Wehe. Auch deshalb zeichnen die Westfälischen Nachrichten seit 1992 die besten Schlussmänner aus. Bereits seit 1990 werden die Torjäger geehrt, seit 1993 die Feldspieler.

Zuletzt spielte sich ein Keeper besonders in der Vordergrund, vereinte das Votum der Jury auf sich: Daniel Frank von RW Milte. Der Torhüter des B-Ligisten heimste den Titel im Vorjahr sogar zum zweiten Mal in Serie ein. „Mit der Halle B gibt es sogar eine exzellente Einspielmöglichkeit, das findet man nur ganz selten“, lobt er die herausragenden wie ungewöhnlichen Bedingungen des Schauplatzes in der Sportschule. Der Keeper hatte großen Anteil daran, dass der B-Ligist Milte in den letzten beiden Jahren die Vorrunde überstand, vor zwei Jahren sogar zum vierten Mal den Vizetitel holte. „Das war schon ein unglaubliches Gefühl. Das ganze Dorf war auf der Tribüne und hat uns angefeuert. Natürlich wollen wir auch in diesem Jahr wieder weit kommen,“ verrät Frank. Der selbst die Chance hat, einen Hattrick beim Sonderpreis für die Künste zwischen den Pfosten zu landen.

Rekordhalter in Sachen Halten ist er allerdings (noch) nicht. Schon viermal fiel die Wahl auf Rene Bis­plinghoff (2008, 2009, 2010 und 2016) von der SG Sendenhorst. Einmal weniger setzte sich Jürgen Saathoff (1995, 1996, 1998) von GW Albersloh an die Spitze. Zweimal, ebenso wie Frank, wurde Daniel Stratmann (2005 und 2011) vom SC Hoetmar zur wahren Nummer eins des Hallenturniers gekürt.

Einen neuen Rekord stellte im Vorjahr indes die SG Sendenhorst auf, die zum siebten Mal den Titel holte. Die Bilanz ist beachtlich, schließlich holten die Sendenhorster erst im Jahre 2000 ihren ersten Turniersieg.

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