Handball: Landesliga 2
Björn Hartwig vom TV Friesen Telgte: Meisterfrage stellt sich nicht

Telgte -

Die Weihnachtspause beendet der TV Friesen Telgte in eigener Halle gegen SuS Neuenkirchen. Im Interview spricht Friesen-Trainer Björn Hartwig über Hausaufgaben, über die Handball-Vorsätze für 2020 und über die Frage nach der Meisterschaft.

Freitag, 10.01.2020, 06:00 Uhr aktualisiert: 10.01.2020, 06:02 Uhr
Friesen-Trainer Björn Hartwig möchte auch in der Rückrunde Spaß haben. Kreisläufer Dennis Kleinekemper (kleines Bild), der kaum gespielt hat, ist zum Bezirksligisten TV Jahn Oelde zurückgekehrt.
Friesen-Trainer Björn Hartwig möchte auch in der Rückrunde Spaß haben. Kreisläufer Dennis Kleinekemper (kleines Bild), der kaum gespielt hat, ist zum Bezirksligisten TV Jahn Oelde zurückgekehrt. Foto: Aumüller

Mit einem Heimspiel gegen SuS Neuenkirchen starten die Handballer des TV Friesen am morgigen Samstag (18.30 Uhr, Dreifachhalle) ins neue Jahr. So ist die Lage vor der vorletzten Runde in der Hinserie: Telgte steht mit fünf Punkten hinter Tabellenführer SC Verl und zwei Zähler hinter dem Zweiten Münster 08 auf dem fünften Platz. Seit vier Partien (darunter drei Siege) ist die Truppe ungeschlagen. Neuenkirchen belegt mit nur vier Punkten den vorletzten Rang. Im Interview spricht Friesen-Trainer Björn Hartwig über Hausaufgaben, über die Handball-Vorsätze für 2020 und über die Frage nach der Meisterschaft.

Haben Sie in der Weihnachtspause viel trainiert oder die Spieler an der langen Leine gelassen?

Hartwig: Lange Leine ist relativ. Wir sind zwischen den Feiertagen nicht in die Halle gegangen, die Spieler haben aber Hausaufgaben bekommen – Sportaufgaben für die Freizeit. Am letzten Samstag haben wir an dem schönen internen Helmut-Wimmer-Gedächtnisturnier teilgenommen, und seit Dienstag sind wir wieder voll im Training.

Was sind die Handball-Vorsätze 2020 Ihrer Mannschaft?

Hartwig: In der Abwehr hatten wir noch Luft nach oben. Die darf die Mannschaft jetzt gerne ausfüllen. Grundsätzlich haben wir uns – wie zu Saisonbeginn – vorgenommen, in jedem Spiel über die vollen 60 Minuten alles zu geben und konsequent zu spielen. Und wir wollen jedes Spiel gewinnen. Alle anderen Dinge, die von außen kommen, werden dann im besten Fall automatisch erfüllt.

Haben Sie ein Fernziel in dieser Saison?

Hartwig: Von mir wird man zu diesem Zeitpunkt nicht hören, dass wir Meister werden wollen oder etwas Ähnliches. Wir würden uns nicht beschweren, wenn wir am Ende ganz oben stehen, aber auch nicht, wenn wir in jedem Spiel alles gegeben haben und Vierter oder Fünfter werden. Im März kann man mir die Frage nach einem festen Saisonziel noch einmal stellen.

Hat sich personell etwas getan?

Hartwig: Dennis Kleine­kemper spielt nicht mehr bei uns. Er hat sich entschlossen, sich wieder seinem Heimatverein TV Oelde anzuschließen. Mit ihm hatten wir vier Kreisläufer. Da ist es natürlich sehr schwer, sich durchzusetzen. Niklas Erpenbeck hatte sich ja im Dezember am Sprunggelenk verletzt. Er ist noch nicht wieder dabei. Sonst sind alle an Bord.

Was wissen Sie über den Gegner SuS Neuenkirchen? Die Mannschaft hat zuletzt, seit dem 5. Oktober, siebenmal hintereinander verloren.

Hartwig: Zu Hause sind die Neuenkirchener ganz gut dabei, aber in deren Halle wird auch ohne Haftmittel gespielt. Die Winterpause kam ihnen bestimmt ganz recht, um sich neu zu sammeln. Das ist eine Truppe, die seit Jahren in dieser Konstellation zusammenspielt. Sie kann kämpfen und legt sehr, sehr viel Leidenschaft an den Tag. Darauf müssen wir uns einstellen. Unsere Heimspiele wollen wir aber sowieso immer gewinnen, und es gibt Schlimmeres, als mit einem Sieg ins Jahr zu starten.

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