Volleyball: 2. Bundesliga Damen
Das Hinspiel zwischen BSV Ostbevern und SV Bad Laer war ein Spektakel

Ostbevern -

Den kürzesten Anfahrtsweg der gesamten Saison haben die Zweitliga-Volleyballerinnen des BSV Ostbevern am Sonntag (12. Januar), wenn sie beim SV Bad Laer zum ersten Match der Rückrunde antreten. Das Hinspiel war ein Spektakel.

Freitag, 10.01.2020, 20:00 Uhr
 Anna Dreckmann (Nr. 11) bei der Annahme. Am Sonntag gastiert sie mit den BSV-Volleyballerinnen  Franziska Seidel und Sophia Eggenhaus (r.) beim SV Bad Laer. Das  spektakuläre Hinspiel gewannen sie nach Abwehr von acht Matchbällen mit 3:2.
 Anna Dreckmann (Nr. 11) bei der Annahme. Am Sonntag gastiert sie mit den BSV-Volleyballerinnen  Franziska Seidel und Sophia Eggenhaus (r.) beim SV Bad Laer. Das  spektakuläre Hinspiel gewannen sie nach Abwehr von acht Matchbällen mit 3:2. Foto: Kock

Das Hinspiel gegen den SV Bad Laer wird wohl keine der Volleyballerinnen des BSV Ostbevern so schnell vergessen. Einerseits war es das Premierenmatch der Blau-Weißen in der 2. Bundesliga, andererseits wehrten sie an jenem Sonntag nicht weniger als acht Matchbälle ab, ehe sie schließlich doch noch mit 3:2 gegen den Rivalen aus der niedersächsischen Nachbarschaft triumphierten. Die Beverhalle glich am 15. September 2019 einem Tollhaus, als sich die kaum mehr für möglich gehaltene Wende abzuzeichnen begann.

„Das war definitiv denkwürdig“, erinnert sich Trainer Dominik Münch . „Zwei Sätze lang sind wir abgekocht worden. Dann haben wir gezeigt, dass wir als Frischling gut mitspielen können. Seitdem ist ein halbes Jahr vergangen und es kommt einem fast vor wie eine Ewigkeit.“

Am Sonntag um 16 Uhr kommt es in Bad Laer nun also zur Neuauflage des Nachbarschaftsduells auf sehr gehobenem Niveau. „Die 2:3-Niederlage zum Saisonbeginn wird Bad Laer sehr geärgert haben. Es war eine Schlüsselerfahrung für sie. Sie werden daraus gelernt haben und zukünftig auch die zweite Hand nach dem Sieg ausstrecken. Vermutlich werden sie nicht noch einmal eine solche Spielwendung zulassen“, so der BSV-Übungsleiter.

Münch glaubt an ein enges Match zum Auftakt der Rückrunde. „Beide liegen in der Tabelle eng beieinander und haben zuletzt zwei Spiele klar mit 0:3 verloren, Bad Laer gegen Stralsund und Köln, wir gegen Köln und Leverkusen. Einer von beiden wird am Sonntag wieder ein Erfolgserlebnis haben.“

Aber der Ostbeverner Trainer sieht noch mehr Übereinstimmungen zwischen beiden Mannschaften: „Bad Laer ist ein Dorfverein, wie wir auch. Beide Teams genießen die Wohlfühl-Atmos­phäre vor eigenem  Publikum  und  haben  eine hohe Identifikation  zwischen  Spielerinnen  und Zuschauern.“

Einziger Unterschied: „Bad Laer ist nun das dritte Jahr in der 2. Liga. Da stellt sich ein gewisser Gewöhnungseffekt ein. Bei uns ist noch vieles neu, was uns einen Extra-Kick gibt.“ Münch rechnet damit, dass viele Ostbeverner Fans den kurzen Weg nach Bad Laer mitantreten werden.

Maren Flachmeier wird dem BSV weiterhin nicht zur Verfügung stehen. Vera Horstmann pausierte am Mittwoch beim Training wegen Rückenproblemen. Sie droht auch für das Spiel am Sonntag auszufallen.

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