Reiten: Wanderstandarte beim K+K-Cup
„Das macht etwas mit einem“ – RV Saerbeck setzt RV Westbevern unter Druck

Westbevern -

Bis der 37. Sieg beim Standartenwettkampf der Stadt Münster perfekt war, musste der RV Gustav Rau Westbevern im abschließenden Springen noch zittern. „Dass Saer­beck vier Nuller hatte, das macht etwas mit einem“, sagte die Vereinsvorsitzende Petra Weiligmann.

Sonntag, 12.01.2020, 15:52 Uhr
Nach einem Jahr Pause ritt die Mannschaft des RV Gustav Rau Westbevern bei der Siegerehrung in der Halle Münsterland wieder ganz vorne mit (v.l.) Kathrin Kolkmann, Christian Schulze Topphoff, Nina Stegemann, Karin Schulze Topphoff, Sabine Schulze Beckendorf und Simone Baune.
Nach einem Jahr Pause ritt die Mannschaft des RV Gustav Rau Westbevern bei der Siegerehrung in der Halle Münsterland wieder ganz vorne mit (v.l.) Kathrin Kolkmann, Christian Schulze Topphoff, Nina Stegemann, Karin Schulze Topphoff, Sabine Schulze Beckendorf und Simone Baune. Foto: Jürgen Peperhowe

Das war mehr als nur Formsache. Bis der RV Gustav Rau Westbevern die Wanderstandarte der Stadt Münster zurückerobert hatte, mussten der Rekordsieger und sein Anhang in der Halle Münsterland noch zittern. In der abschließenden Disziplin, einer Springprüfung der Klasse A**, hatte der ärgste Verfolger RV St. Georg Saerbeck mit vier Nullrunden vorgelegt. Also musste der Führende nach der Dressur und der Mannschaftskür liefern. Einen Abwurf durfte sich Westbevern am Samstag leisten, drei Nuller waren schon mal Pflicht.

Christian Schulze Topphoff mit Babalou As und Kathrin Kolkmann mit Aperol legten zwei fehlerlose Auftritte vor – alles nach Plan. Dann leisteten sich Sabine Schulze Beckendorf mit Quinie neun Fehlerpunkte und Simone Baune mit Ratatouille ein Klötzchen. So mussten Karin Schulze Topphoff mit Lucy Ann oder Nina Stegemann mit Calimera As sauber durch den Parcours gingen. Die beiden erfahrenen Reiterinnen behielten die Nerven – zweimal null, der RV Gustav Rau gewann die Bauernolympiade zum 37. Mal und zum achten Mal in den neun Wettkämpfen seit 2012.

Reiten: RV Gustav Rau Westbevern beim K+K-Cup

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„Wir wussten, dass unsere sechs Pferde – davon fünf übrigens aus eigener Zucht – springen können“, sagte die Vereinsvorsitzende Petra Weiligmann später nach der Siegerehrung. „Aber dass Saer­beck vier Nuller hatte, das macht etwas mit einem.“ Der Verfolger habe mächtig Druck gemacht, bestätigt Tanja Alfers. „Die Verhältnisse in Münster sind schon etwas Besonderes. Als wir dann die beiden Runden mit den Fehlern hatten, kommt man schon ins Grübeln“, berichtete die Reitlehrerin. Ins Schwitzen ist sie dann nicht mehr gekommen.

Baune verpasste mit ihren vier Fehlerpunkten den Sieg in der Einzelwertung. „Das ist ärgerlich, aber Ratatouille ist auch ein Dressurpferd“, sagte sie. „Das Training hat ihm auf jeden Fall gutgetan. Er war sehr willig zu springen.“ In der Einzelwertung landeten Karin Schulze Topphoff auf Platz drei, Kathrin Kolkmann auf Rang fünf und Christian Schulze Topphoff auf Platz sieben.

Am Samstagabend war keine Feier mehr geplant, die meisten Westbeverner sind beim K+K-Cup geblieben. Am Sonntagabend hat sich das Siegerteam in der Reithalle in Vadrup zum Pizzaessen getroffen.

„Ich bin froh, dass jedes Jahr so viele mitmachen, dass wir auch junge Reiter und junge Pferde dabei haben“, sagte Alfers. „Ich hoffe, dass genügend Jugendliche nachkommen, wenn die alten Hasen mal aufhören.“ Mitte Februar steht in Handorf schon der Wettkampf um die Jugendstandarte der Stadt Münster auf dem Programm. Eine Woche Pause gönnt sich der RV Gustav Rau, „dann muss die Vorbereitung aber auch schon losgehen“, so Alfers.

 

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