Volleyball: 2. Bundesliga Nord Frauen
Erst kommt VfL Oythe nach Ostbevern – dann Reiner Calmund

Ostbevern -

Die Beverhalle wird am Wochenende zweimal gut besucht sein. Am Samstag um 19 Uhr haben die Zweitliga-Volleyballerinnen des BSV Ostbevern den VfL Oythe zu Gast. 16 Stunden später begrüßt die Gemeinde Ostbevern beim Neujahrsempfang dann Ex-Bundesliga-Manager Reiner Calmund.

Donnerstag, 16.01.2020, 20:00 Uhr aktualisiert: 17.01.2020, 14:04 Uhr
Vera Horstmann (r.) – hier beim Blockspiel mit Sabrina Roer – steht vor einer Rückkehr ins BSV-Aufgebot, das
Vera Horstmann (r.) – hier beim Blockspiel mit Sabrina Roer – steht vor einer Rückkehr ins BSV-Aufgebot, das Foto: Kock

In der Beverhalle finden am Wochenende gleich zwei Top-Events statt. Zunächst begrüßen am Samstag um 19 Uhr die Volleyballerinnen des BSV Ostbevern den VfL Oythe zum Punktspiel. Am Sonntag ist dann Reiner Calmund zu Gast beim Neujahrsempfang der Gemeinde Ostbevern.

„Wir werden erst uns Zeug machen und anschließend mit zehn bis zwölf Leuten beim Umbau helfen“, erläutert Trainer Dominik Münch das Prozedere nach Ende des Zweitliga-Matches. Innerhalb weniger Stunden wird die Sportarena dann mit einem neuen Bodenbelag, Podium, Stühlen und Technik für die kommunale Veranstaltung mit dem 71-jährigen Ex-Manager von Bayer Leverkusen, Moderator und Buchautor versehen.

Aber zunächst richtet sich der Fokus der Blau-Weißen auf den Vergleich mit dem Tabellenneunten, der aktuell lediglich zwei Punkte mehr auf dem Konto hat. Den 3:2-Erfolg im Hinspiel hat Münch noch in guter Erinnerung: „Das war sehr positiv und überraschend. Wir sind unbedarft als Underdog ins Spiel gegangen, haben mit 1:2 Sätzen zurückgelegen und uns dann ran gesaugt.“ Mit 17:15 entschied Ostbevern seinerzeit den Tiebreak zu seinen Gunsten.

„Oythe ist ein wenig im Umbruch“, fügt der BSV-Übungsleiter hinzu. „Aber ein Kern um die Zuspielerin, Mittelblockerin und Außenangreiferin spielt seit Jahren zusammen und stellt gehobenes Zweitliga-Format dar. Inzwischen sind einige neue Namen hinzugekommen. Im Hinspiel hatten sie sich noch nicht gefunden, im Laufe der Saison haben sie sich dann aber gesteigert.“

Die drei glatten Niederlagen gegen Köln, Leverkusen und Bad Laer haben beim Aufsteiger nach Aussage von Münch keine tiefen Spuren hinterlassen. „Es herrscht positive Stimmung. Wir haben am Dienstag erst mal ein bisschen gequatscht und uns dann das 0:3 aus den Knochen trainiert. Ich erlebe die Spielerinnen mit viel Mut, Angriffslust und hoch erhobenem Kopf. Wir hatten vor Saisonbeginn drei Ziele: Erstens den Klassenerhalt, zweitens Zweitliga-Euphorie in Ostbevern zu schüren und drittens als Mannschaft daran zu wachsen, dass wir auch mal einen auf den Deckel bekommen.“ Derzeit befindet sich das BSV-Team in Phase drei. „Wir versuchen, aus Niederlagen zu lernen.“

  • Maren Flachmeier fehlt weiterhin, aber Vera Horstmann hat das Training wieder aufgenommen.
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