Reiten: S-Dressur
Siege für Nowag aus Ostbevern und Kienbaum aus Telgte

Die Konkurrenz war groß und durchaus auch prominent. Dennoch setzten sich bei den Dressurprüfungen im Rahmen des Late Entry-Turniers in Freckenhorst zwei Reiterinnen aus Ostbevern und Telgte durch.

Mittwoch, 04.03.2020, 18:22 Uhr aktualisiert: 05.03.2020, 17:38 Uhr
Bianca Nowag gewann mit Carantas im Prix St. Georges.
Bianca Nowag gewann mit Carantas im Prix St. Georges. Foto: Hartwig

Für das Veranstalterteam rund um Fabian Scholz und Gastgeber Ludger Schulze Niehues war es ein Experiment. Denn erstmals in ganz Westfalen sah das Late Entry-Dressurturnier auf dem Hof Schulze Niehues in Freckenhorst Prüfungen bis hin zum Grand Prix vor. Der Erfolg gab den Organisatoren Recht. Das Nennungsergebnis und die Qualität der Paare waren beeindruckend. So starteten im Grand Prix bekannte Reiter wie die zweifache Mannschafts-Olympiasiegerin und Weltmeisterin Nadine Capellmann (Würselen), Spitzenausbilder Holga Finken (Hagen) oder die U 25-Mannschafts-Europameisterin Jil-Marielle Becks (Senden). Die Ehre der heimischen Reiter verteidigte höchst erfolgreich Bianca Nowag (Ostbevern). Sie landete mit Sir Hohenstein und 71,400 Prozent auf Platz drei – gemeinsam mit Nadine Capellmann auf Forpost. Mit Luciano belegte Nowag Platz sieben (70,367). Den Auftakt des Turniers machte eine M-Dressur auf Zwei-Sterne-Niveau, die sich Florine Kienbaum mit Bacanto sicherte. Die Telgterin ist Mitglied in der Perspektivgruppe Dressur des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) und erzielte 70,049 Prozent. In der anschließenden S-Dressur auf dem Niveau des Prix St. Georges setzte sich Nowag mit dem zehnjährigen Holsteiner Carantas an die Spitze. 72,237 Prozent reichten der 25-Jährigen zum Sieg.

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