Volleyball: 2. Bundesliga Frauen
Noch ein Zugang und ein Abgang beim BSV Ostbevern

Ostbevern -

Es gibt noch einen Zugang und einen Abgang beim BSV Ostbevern. Der Zweitligist verstärkt sich mit der 17-jährigen Mittelblockerin Luisa van Clewe. Aus gesundheitlichen Gründen hört Libera Ira Hünker auf. Ein Platz im Kader ist noch frei.

Mittwoch, 29.07.2020, 17:31 Uhr
Aus gesundheitlichen Gründen hört Ira Hünker (3.v.l.) mit dem Volleyball auf.
Aus gesundheitlichen Gründen hört Ira Hünker (3.v.l.) mit dem Volleyball auf. Foto: Aumüller

Jetzt ist es amtlich: Luisa van Clewe verstärkt in der kommenden Saison (Start am 12. September) die Volleyballerinnen des BSV Ostbevern . Die 17-Jährige bleibt am Bundesstützpunkt Münster und bekommt ein Doppelspielrecht. Sie geht sowohl für Ostbevern in der 2. Bundesliga als auch für den VC Olympia Münster in der 3. Liga aufs Feld. Und sie trainiert an beiden Standorten.

Die schlechte Nachricht: Der BSV muss auf Ira Hünker verzichten. Die dritte Libera im Kader, die Anfang der vergangenen Saison ins Team zurückgekehrt war, hört aus gesundheitlichen Gründen auf. „Sie hat wieder Schmerzen bekommen. Die Bilder des MRT ließen keinen Zweifel daran, dass sie so nicht weiter spielen sollte“, sagt Trainer Dominik Münch über die 37-Jährige.

Größte Spielerin im Kader

Mittelblockerin Luisa van Clewe gehöre in NRW, vielleicht sogar bundesweit, zu den größten Talenten auf dieser Position, heißt es in einer Mitteilung des BSV. In jedem Fall ist sie mit 1,92 Meter die längste Spielerin im Aufgebot. Damit übertrifft sie sogar noch ihre Vorgängerin Wiebke Silge um zwei Zentimeter.

Das Volleyballspielen lernte van Clewe beim Ostbeverner Ligakonkurrenten SV BW Dingden, schaffte von dort aus den Sprung in den WVV-Kader. Vor zwei Jahren wechselte sie an den Bundesstützpunkt Münster und ins Sportinternat, was ihre sportliche Entwicklung noch einmal rasant angekurbelt habe, heißt es beim BSV.

Duale Ausbildung

Die ersten gemeinsamen Trainingseinheiten gab es coronabedingt im Sand. Für van Clewe kein Problem, denn sie befinde sich derzeit sportartbezogen in der „dualen Ausbildung“, durch die an den Stützpunkten Hallen- und Beachvolleyball verknüpft werden.

Technisch und athletisch merkt man die tolle Ausbildung direkt.

Dominik Münch

Seit zwei Wochen trainiert die Schnellangreiferin mit ihren neuen Kolleginnen in der Halle. „Technisch und athletisch merkt man die tolle Ausbildung direkt. Dazu ist Luisa sehr neugierig und motiviert“, lobt Münch.

Anfang August reist van Clewe zum Lehrgang der U19-Nationalmannschaft nach Berlin. Ihr neuer Coach sieht’s positiv: „Luisa wird auf Top-Niveau gefordert sein und sicher noch motivierter in unser Training zurückkommen.“ Nach den ersten Einheiten in Ostbevern sagt die Neue: „Ich fühle mich schon sehr wohl in der Mannschaft und freue mich auf eine coole Saison.“

Ein Platz ist noch frei

Van Clewe ist nach Johanna Müller-Scheffsky (USC Münster) der zweite auswärtige Neuzugang in Ostbevern. Zudem werden aus der zweiten BSV-Mannschaft Mari Peters und Leonie Ottens hochgezogen. Dem stehen fünf Abgänge gegenüber: Ira Hünker, Wiebke Silge (Schweiz), Sophia Eggenhaus, Lara Spieß (beide Skurios Volleys Borken) und voraussichtlich Carolin Auen (Studium). „Wir haben jetzt 13 Spielerinnen und sind grundlegend gut aufgestellt“, sagt Münch. Ein Platz im Kader sei aber noch frei. „Aktiv suchen wir nicht“, versichert der BSV-Coach. „Mag aber sein, dass sich nach der Studienplatzvergabe spontan noch eine Möglichkeit auftut.“

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