Fußball: Frauen-Kreispokal
SG Telgte im Halbfinale bei GW Amelsbüren

Telgte -

Im Kreispokal-Halbfinale bei GW Amelsbüren kämpfen die Frauen der SG Telgte um den Einzug ins Endspiel und damit auch schon um ein Ticket für den Westfalenpokal. Die Generalprobe gegen RW Ahlen ist nur so halb geglückt.

Dienstag, 25.08.2020, 05:12 Uhr
Ob Ina Plagge (r.) für die SG Telgte in Amelsbüren auflaufen kann, ist noch unklar.
Ob Ina Plagge (r.) für die SG Telgte in Amelsbüren auflaufen kann, ist noch unklar. Foto: Aumüller

Drei Tage vor dem Kreispokal-Halbfinale der Saison 2019/20 bei GW Amelsbüren gewannen die Fußballerinnen der SG Telgte ein Testspiel gegen RW Ahlen mit 6:4 (4:1). Der Landesligist schlägt den Bezirksligisten, in der Vorsaison immerhin Tabellendritter – da darf man eigentlich von einer gelungenen Generalprobe sprechen. Das war sie am Sonntag aber nur bis Mitte der zweiten Halbzeit.

In den ersten gut 60 Minuten war noch alles in bester Ordnung. Bis dahin führten die Telgterinnen gegen Ahlen durch Tore von Linda Focke (3), Sarah Fipke, Alexandra Füchtenbusch und Ina Plagge mit 6:1. Besonders in den ersten 45 Minuten klatschte Sebastian Wende angesichts der drückenden Überlegenheit laut Beifall. Höchst schmeichelhaft sei der 4:1-Pausenstand für Ahlen gewesen, so der SG-Trainer. Ab der 65. Minute aber „stimmte gar nichts mehr“. Also sagt Wende: „Jetzt gehen wir fast schon mit einem schlechten Gefühl ins Pokal-Halbfinale.“

Immer schwer getan

In dem K.O.-Spiel in Amelsbüren stehen sich der Tabellendritte (GWA) und der Fünfte (SG) der Landesliga aus der Vorsaison gegenüber. „Gegen diese Mannschaft haben wir uns immer schwer getan“, so Wende. „Sie hat hinten und vorne erfahrene Spielerinnen. Und sie hat sich noch gut verstärkt. Für mich gehört sie zu den Favoriten auf die Meisterschaft.“ Das sagen allerdings andere Trainer auch über die SG Telgte. In jedem Fall erwartet Wende „ein Duell auf Augenhöhe“. Der SG fehlen die längerfristig verletzten Spielerinnen und eventuell aus beruflichen Gründen Ina Plagge.

Wer ins Finale einzieht, bekommt schon mal einen Startplatz im Westfalenpokal. „Und so weit ich weiß“, sagt Wende, „haben die Damen der SG Telgte noch nie das Pokal-Endspiel erreicht.“ Wird also mal Zeit. Erster Finalist am 9. September (Mittwoch, erneut in Amelsbüren) ist Wacker Mecklenbeck. Der Westfalenligist gewann am Samstag sein Halbfinale souverän mit 4:0 gegen den Landesligisten SC Gremmendorf.

 

Das Kreispokal-Halbfinale zwischen GW Amelsbüren und der SG Telgte wird am Mittwoch (26. August) um 19.30 Uhr auf dem Kunstrasen in Amelsbüren angepfiffen.

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