Tennis: Sommerrunde
TC Ostbevern verlässt das Glück

Ostbevern -

„Falls es eine Glücksgöttin gibt, dann hat sie am Wochenende beim TCO schlicht und ergreifend eine Auszeit genommen“, klagte Sportwart Frank Müller nach diesem Spieltag der Tennis-Sommerrunde. Drei der vier Mannschaften des TC Ostbevern verloren hauchdünn mit 4:5.

Montag, 24.08.2020, 17:15 Uhr
Das Spiel der Herren des TC Ostbevern gegen Mauritz war an Dramatik kaum zu überbieten.
Das Spiel der Herren des TC Ostbevern gegen Mauritz war an Dramatik kaum zu überbieten. Foto: TC Ostbevern

„Falls es eine Glücksgöttin gibt, dann hat sie am Wochenende beim TCO schlicht und ergreifend eine Auszeit genommen“, klagte Sportwart Frank Müller nach diesem Spieltag der Tennis-Sommerrunde. Drei der vier Mannschaften des TC Ostbevern verloren hauchdünn mit 4:5.

In ihrem letzten Saisonspiel in der Münsterlandliga wollten die Damen um Spitzenspielerin Katharina Herweg gegen GW Mesum den ersten Sieg einfahren. Der Wunsch zerplatzte beim Stand von 4:4 im Match-Tiebreak des entscheidenden dritten Doppels. Vanessa Lindmeyer und Kristina Mentrup verloren nach einem hochspannenden Duell mit 6:7, 7:6, 5:10.

Auf und Ab

Zuvor hatten Claire Kunstleve (7:6, 4:6, 6:1) und Mentrup (6:2, 6:4) bei einer Niederlage von Saskia Schafberg (2:6, 1:6) die TCO-Damen nach der ersten Spielrunde mit 2:1 in Front gebracht. Katharina Herweg unterlag an Position eins der erfahrenen Katrin Löckemann mit 1:6, 3:6, ehe Lindmeyer mit einem glatten 6:1, 6:2-Sieg die erneute Führung gelang. Eine Achterbahnfahrt erlebte Katharina Frye, die in einer packenden Partie knapp mit 6:4, 4:6, 5:7 unterlag. In den abschließenden Doppeln egalisierte das Duo Herweg/Kunstleve (7:5, 6:3) die Zwei-Satz-Niederlage von Frye/Schafberg, bevor im dritten Doppel die Entscheidung zugunsten von Mesum fiel.

Dramatik pur

Zwar bleiben die Ostbevernerinnen am Tabellenende, doch aufgrund der coronabedingten Übergangssaison darf das Team auch 2021 in der höchsten Klasse auf Bezirksebene antreten.

An Dramatik kaum zu überbieten war die Bezirksklassen-Partie der Herren gegen den Aufstiegsfavoriten SV Mauritz Münster, der mit den ehemaligen TCO-Akteuren Steffen Grimberg und Sebastian Lensing auflief. Nils Müller (7:6, 6:4), Sebastian Tebbe (6:0, 7:5) und Ralph Löckener (7:5, 7:5) holten drei Einzelpunkte, während Lukas Peschke (4:6, 1:6 gegen Grimberg), Kevin Kitzinski (4:6, 6:2, 2:6 gegen Lensing) und Benedikt Tilke (1:6, 0:6) unterlagen. In den Doppeln verloren zwar Kitzinski/Löckener schnell mit 3:6, 0:6, doch die beiden anderen Doppel gingen in den Match-Tiebreak. Tebbe/Jörn Spahn drehten beim 2:6, 6:4, 10:3 die Partie zum 4:4-Ausgleich, sodass sich alle Augen auf das Duo Peschke/Tilke richteten. Nachdem das TCO-Duo einen Matchball nicht verwerten konnte, verlor es nach beherztem Kampf mit 7:5, 3:6, 11:13. „Das war eine sehr couragierte Vorstellung von uns“, resümierte Nils Müller, der – leicht angeschlagen – auf einen Einsatz im Doppel verzichten musste.

Unglücklich

Ebenso unglücklich verlief die Bezirksliga-Partie der Damen 40, die beim THC Münster mit 4:5 verloren. Vier Begegnungen mussten im Match-Tiebreak entschieden werden, und alle gingen an die Gastgeberinnen. Karin Finke (6:1, 7:6), Kerstin Große Westerloh (6.3, 6:4) und Simone Termühlen (6:2, 6:3) siegten im Einzel. Im Spitzeneinzel unterlag Manuela Cord mit 3:6, 0:6, während Alexandra Sohn (0:6, 6:2, 6:10) und Astrid Struffert (3:6, 6:3, 8:10) knapp das Nachsehen hatten. Im Schnelldurchgang brachte das Duo Große Westerloh/Termühlen (6:0, 6:0) das Cord-Team wieder in Führung, doch die weiteren Doppel gingen trotz Satzführung an den THC. Cord/Sohn (7:6, 3:6, 7:10) und Finke/Struffert (6:4,2:6, 8:10) verpassten den siegbringenden fünften Zähler um Haaresbreite.

Damit rutschte das Team zwar im Endklassement auf den dritten Rang ab, weist aber sowohl in der Einzel- als auch Doppelbilanz ein positives Konto auf.

Eine nicht unerwartete 1:5-Niederlage gegen Tabellenführer TSC Münster kassierten die Herren 30 des TC Ostbevern in der Bezirksklasse. Matthias Mansla (4:6, 6:3, 10:4) gewann an Position zwei und sammelte dabei auch noch fleißig Leistungsklassen-Punkte. Marcus Borgmann verpasste im Spitzeneinzel nach starker Leistung (6:4, 4:6, 6:10) einen weiteren Punkt nur knapp. Sebastian Scheurer (3:6, 0:6) und Christian Hesse (1:6, 0:6) unterlagen ebenso in zwei Sätzen wie das Doppel Mansla/Max Heusel (3:6, 3:6). Borgmann/Scheurer mussten sich mit 4:6, 7:5, 4:10 geschlagen geben.

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