Volleyball: 2. Bundesliga Nord Frauen
Schöne Erinnerung ans Sauerland: BSV Ostbevern beim RC Sorpesee

Ostbevern -

Der Aufsteiger von 2019 gastiert beim Aufsteiger von 2020: Der BSV Ostbevern spielt beim RC Sorpesee um wichtige Punkte. An die letzte Fahrt ins Sauerland haben die BSV-Frauen besonders schöne Erinnerungen.

Donnerstag, 01.10.2020, 18:42 Uhr
Wie eine Befreiung: So bejubelten Andrea Mersch-Schneider und Vera Horstmann (Nummer 8) am Sonntag den ersten Sieg in dieser Saison.
Wie eine Befreiung: So bejubelten Andrea Mersch-Schneider und Vera Horstmann (Nummer 8) am Sonntag den ersten Sieg in dieser Saison. Foto: Kock

An das letzte Auswärtsspiel in Sundern haben die BSV-Volleyballerinnen schöne Erinnerungen. Mit dem 3:2-Erfolg Mitte März 2019 beim direkten Konkurrenten RC Sorpesee sorgte Ostbevern für eine Vorentscheidung im Rennen um den zweiten Platz in der 3. Liga West. Der Rest ist große BSV-Geschichte: Sieg gegen Cloppenburg im nächsten Spiel, Vizemeister, Aufstieg in die 2. Bundesliga.

In der Nord-Staffel treffen die alten Rivalen jetzt wieder aufeinander. Sorpesee ist in der vergangenen Saison als Drittliga-Meister aufgestiegen. Zwei Jahre lang, von 2015 bis 2017, hatte der Ruderclub bereits im Bundesliga-Unterhaus gespielt. Vor dem Heimauftritt am morgigen Samstag (18.30 Uhr, Schulzentrum Sundern) gegen den BSV warten die Sauerländerinnen noch auf ihren ersten Sieg nach der Rückkehr. In den drei Partien in Essen (0:3), gegen den VfL Oythe (2:3) und in Dingden (1:3) holte Sorpesee einen Punkt.

Eine Befreiung

Mit vier Punkten ist Ostbevern schon ein Stückchen weiter. „Entscheidender ist eher, dass wir endlich mal wieder gewonnen haben“, kommentiert Dominik Münch den 3:1-Sieg am Sonntag gegen SSF Fortuna Bonn. „Befreiend“, so der BSV-Trainer, sei der erste Erfolg nach langer, langer Durststrecke gewesen.

Bleibt die Frage, ob sich die BSV-Frauen gegenüber der 0:3-Pleite zuvor gegen Bayer Leverkusen so gesteigert haben oder Bonn nicht so stark war. „Von beidem etwas“, so Münch. „Definitiv war der Druck von der anderen Seite nicht ganz so hoch wie gegen Leverkusen. Aber wir waren auch wirkungsvoller, besonders im Aufschlag-/Annahmebereich haben wir uns deutlich gesteigert.“

Wenn die Mannschaft ins Rollen kommt, prügelt sie aus allen Lagen.

Dominik Münch

In Sundern wartet wieder ein ganz anderes Spiel auf den BSV. „Sorpesee ist ein besonderer Typ von Mannschaft“, sagt Münch. „Eine Stimmungstruppe, sehr kämpferisch, sehr dynamisch, vor allem zu Hause. Wenn die Mannschaft ins Rollen kommt, prügelt sie aus allen Lagen. Dann ist sie schwer zu stoppen.“

Johanna Müller-Scheffsky kann nicht mithelfen, das zu verhindern. Der Neuzugang (Ellbogen-Verletzung) fehlt weiterhin. Leonie Ottens kehrt in den Kader zurück. Vera Horstmann und Maike Rüdingloh waren in dieser Woche leicht angeschlagen, sind aber fest eingeplant in diesem wichtigen Duell.

 

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