Fußball: Westfalenliga Damen
Aufbäumen des BSV Ostbevern kommt gegen Berghofen zu spät

Ostbevern -

Eine Halbzeit pfui, eine Halbzeit hui – für die Westfalenliga-Fußballerinnen des BSV Ostbevern ergab dies im Heimspiel gegen die zweite Vertretung der Spielvereinigung Berghofen null Punkte. Dabei wurden gleich mehrere Ansatzpunkte für Kritik deutlich.

Sonntag, 25.10.2020, 21:12 Uhr aktualisiert: 28.10.2020, 20:40 Uhr
Hochbetrieb im Ostbeverner Fünfmeterraum um Torhüterin Sophia Lenz und Mittelfeldspielerin Laura Glenzki (rechts).
Hochbetrieb im Ostbeverner Fünfmeterraum um Torhüterin Sophia Lenz und Mittelfeldspielerin Laura Glenzki (rechts). Foto: Kock

Eine schlechte erste Halbzeit verhagelte den Ostbeverner Westfalenliga-Fußballerinnen am Sonntag alle Aussichten auf ein erfolgreiches Abschneiden gegen die zweite Mannschaft der Spielvereinigung Berghofen. Nach 45 Minuten war beim Zwischenstand von 0:3 eigentlich schon klar, wer den Platz als Sieger verlassen würde. Das BSV-Aufbäumen nach dem Seitenwechsel kam für eine Wende im Beverstadion zu spät. Aufgrund deutlicher Schwächen im Abschluss unterlagen die Gastgeberinnen unter dem Strich sogar mit 0:4.

Chiara Dießelberg besaß in der Anfangsphase die einzige Möglichkeit für die Blau-Weißen, scheiterte jedoch an der Torhüterin. Auf der Gegenseite zeigten sich die Gäste aus dem Ortsteil von Dortmund sehr treffsicher. Julia Cieslik (11.) mit einem feinen Linksschuss, Lynn Sommer (33.) und Elisa Kschiedel per Elfmeter nach einem Foulspiel auf der Linie des Strafraums (45.) schraubten das Zwischenergebnis deutlich in die Höhe. Drei weitere Male zeigte sich Sophia Lenz im Kasten auf der Höhe. Berghofen agierte feldüberlegen und führte verdient. „Wir haben zu fehlerhaft im Aufbau und gegen den Ball gespielt. Und wir hatten zu viele individuelle Ballverluste. Das müssen wir abstellen“, kritisierte Coach Björn Kirchgessner.

Ein ganz anderes Bild nach der Pause: Nun dominierte der BSV. Fünfmal tauchten die Akteurinnen vielversprechend vor dem Gäste-Gehäuse auf, aber weder Dießelberg noch Julia Mende oder Kim Weber brachten das Leder über die Linie. Einen Konter verwandelte auf der anderen Seite Leonie Witt zum in dieser Phase eher überraschenden 0:4. „Mir hat gefallen, wie wir dagegengehalten haben. So wollten wir von Anfang an auftreten“, so der Ostbeverner Übungsleiter. „Jetzt haben wir zwei Wochen Ruhe und dann im November wichtige Duelle vor uns.“

BSV-Frauen: Lenz – Feldmann (46. Samberg), Koe­nen, Köhne – Mahnke, Schlattmann, Glenzki (62. Friese), Beste (46. Meimann), Dießelberg (76. Annegarn) – Weber, Mende. Tore:0:1 Cieslik (11.), 0:2 Sommer (33.), 0:3 Kschiedel (45./Foulelfmeter), 0:4 Witt (79.).

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