Basketball: 2. Regionalliga
Zwei Varianten zur Auswahl für SG Telgte-Wolbeck

Telgte -

Die Basketballer der SG Telgte-Wolbeck müssen sich bis zum Wochenende entscheiden, wann sie mit der Saison 2020/21 starten wollen. Der Westdeutsche Basketballverband hat allen Vereinen in der 2. Regionalliga zwei Varianten zur Auswahl gegeben. Zufrieden ist Coach Marc Schwanemeier mit den Vorschlägen nicht.

Dienstag, 27.10.2020, 19:27 Uhr aktualisiert: 28.10.2020, 20:42 Uhr
Solche Kampfszenen wird es in den nächsten Wochen voraussichtlich noch nicht zu sehen geben von den heimischen Basketballern. Sie überlegen, wann die Saison in der 2. Regionalliga beginnen soll.
Solche Kampfszenen wird es in den nächsten Wochen voraussichtlich noch nicht zu sehen geben von den heimischen Basketballern. Sie überlegen, wann die Saison in der 2. Regionalliga beginnen soll. Foto: Aumüller

Das Meinungsbild in der 2. Regionalliga ist stark uneinheitlich, wie mit dem Saisonstart 2020/21 verfahren werden soll. Etwa die Hälfte der Clubs hat sich wegen der steigenden Infektionszahlen für eine Verschiebung in den Januar ausgesprochen. Zu dieser Gruppe gehören auch die Korbjäger SG Telgte-Wolbeck. Die andere Hälfte möchte – wie ursprünglich einmal geplant – jetzt sofort beginnen. Neben vertraglichen Verpflichtungen nennen diese Vereine auch die Ausarbeitung von Hygiene-Konzepten für ihre Ansicht.

Der Westdeutsche Basketballverband ( WBV ) hat sich im Anschluss an seine Meinungsabfrage nun dazu durchgerungen, den Aufgeboten zwei Varianten vorzuschlagen. Bis zum Samstag (31. Oktober) müssen sich die Teams entscheiden.

Eine erste Gruppe soll am 14. November den Spielbetrieb aufnehmen. Dort werden zwei Aufstiegsplätze zur 1. Regionalliga sowie – je nach Teilnehmerzahl – ein bis drei Absteiger ausgespielt. Mindestens sechs Clubs müssen sich anmelden, damit es losgehen kann. Für die zweite Gruppe ist der 16. Januar als Starttermin vorgesehen. Hier soll nur ein möglicher zusätzlicher Aufstiegsplatz sowie zwei Absteiger ermittelt werden.

„Man kann mit der Entscheidung des WBV nicht zufrieden sein. Das ist so nicht korrekt“, urteilt SG-Coach Marc Schwanemeier und spielt damit auf die unterschiedliche Anzahl an Auf- und Absteigern an. „Die Situation ist mehr als verzwickt. In der zweiten Gruppe könnte es passieren, dass wir bis ins Rheinland fahren müssen.“ Gemeinsam mit Team und Vorstand wird er in dieser Woche besprechen, wie man sich zu den Vorschlägen des WBV positioniert. „Aber ich kann mir kaum vorstellen, dass es bei uns eine größere Veränderung des Meinungsbildes gegenüber dem bisherigen gibt. Zudem bleibt abzuwarten, was die Regierung am Mittwoch beschließt und wie der Sport davon betroffen ist.“ Angesichts der sich derzeit rasant verändernden Infektionslage könnte vieles von dem, was der Verband am Wochenende beschlossen hat, bald schon wieder Makulatur sein.

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