Volleyball: Talent aus Telgte
Prisca Jeschke: Von der Schul-AG in die 3. Liga

Telgte/Westbevern -

Prisca Jeschke spielt mit Blau-Weiß Aasee in der höchsten Jugendklasse und mit dem Bundesstützpunkt-Team des VC Olympia Münster in der 3. Liga der Frauen. Die 16-Jährige hat bei Ems Westbevern angefangen. Entdeckt wurde die Telgterin an der Grundschule.

Dienstag, 15.12.2020, 05:36 Uhr aktualisiert: 15.12.2020, 05:40 Uhr
Die Telgterin Prisca Jeschke spielt mit dem Team des Bundesstützpunkts Münster in der 3. Liga West.
Die Telgterin Prisca Jeschke spielt mit dem Team des Bundesstützpunkts Münster in der 3. Liga West. Foto: privat

Ihre Karriere startete Prisca Jeschke mit neun Jahren in einer Arbeitsgemeinschaft an der Don-Bosco-Grundschule in Telgte, damals unter den Trainerinnen Clara Busch und Caroline Brockmann vom SV Ems Westbevern. Jetzt spielt die 16-Jährige beim VC Olympia Münster in der 3. Liga und bei Blau-Weiß Aasee (U 18 und U 20) in der NRW-Liga, der höchsten Jugendklasse.

Die Telgterin, die das Pascal-Gymnasium in Münster besucht, trainiert inzwischen am Bundesstützpunkt Münster. Und seit 2018, seit dem Wechsel vom SV Ems Westbevern zu BW Aasee, gehört sie dem Auswahlkader der Jahrgänge 2004/2005 des Westdeutschen Volleyball-Verbandes an. Mit Aasee wurde Jeschke Westdeutsche Meisterin (U 16) und belegte Rang drei bei der Deutschen Meisterschaft in dieser Altersklasse. Zudem gewann sie verschiedene Turniere mit der Landesauswahl.

Große Konkurrenz

Der Bundespokal, die Westdeutsche und die Deutsche Meisterschaft sind aufgrund der Corona-Pandemie in diesem Jahr ausgefallen. Mit der Bundesstützpunkt-Mannschaft des VCO Münster steht die Zuspielerin in der 3. Liga West auf dem vierten Platz hinter dem FCJ Köln II, SV Bad Laer und dem USC Münster II. „Das ist ganz ordentlich“, sagt Jeschke. 26 Spielerinnen umfasst der VCO-Kader. Alle wollen sich zeigen, alle wollen sich durch gute Leistungen besonders im Training aufdrängen. Die Einheiten bei BW Aasee kommen für die Telgterin hinzu. In normalen Zeiten ohne Pandemie steht sie zwischen 16 und 18 Stunden pro Woche in der Halle. Schule, Training, Schule, Training – das ist an vielen Tagen ihr Rhythmus. Da ist sie schon mal von morgens um sieben bis um 21 Uhr im schulischen und sportlichen Dauereinsatz. „Dann ist man schon sehr gefordert“, sagt Jeschke. Sie hofft, dass sich möglichst bald wieder der normale Schul- und Sportalltag einstellt. Und sie verhehlt nicht, dass ihr bislang schon so erfolgreicher Weg einmal in die 2. Bundesliga führen soll.

In ihren ersten Jahren beim SV Ems wurde Prisca Jeschke vor allem von Clara Busch, Nina Wietkamp und Conny Kurth gefördert. Ihr Talent war schnell erkennbar und kam auch den Westbeverner Jugendmannschaften zugute. Immer verlassen konnte und kann sie sich auf die Unterstützung ihrer Familie.

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