Preußens aktuelles Aufgebot
Nur noch ein Trio mit Meister-Bonus

Münster - Drei Jahre ist der Aufstieg des SC Preußen Münster im Jahr 2011 her, die Reihen der meisterlichen Adlerträger im aktuellen Aufgebot haben sich seitdem gelichtet. Am Wochenende wurde der Wechsel von Clement Halet zum FC Homburg publik. Der 30 Jahre alte Abwehrspieler stand vier Saisons beim SCP unter Vertrag, nun unterschreibt er für zwei Jahre beim Tabellenelften der Südwest-Regionalliga.

Sonntag, 08.06.2014, 18:06 Uhr

Preußens aktuelles Aufgebot : Nur noch ein Trio mit Meister-Bonus
Foto: Jürgen Peperhowe

Somit sind nur noch drei Preußen mit Meister-Bonus an der Hammer Straße zu finden: Patrick Kirsch , Mehmet Kara und Babacar N'Diaye. Halet gehörte der Meisterelf der Preußen an und kam in der Aufstiegssaison auf 19 (1 Tor), zwischenzeitlich legte ihn ein Schlüsselbeinbruch länger auf Eis. In der Premieren-Spielzeit in der 3. Liga 2011/12 war der Franzose ein unverrückbarer Bestandteil der Preußen-Abwehr, ehe ihn fünf Spieltage vor dem Saisonende ein Kreuzbandriss stoppte. Danach kam Halet weder bei Trainer Pavel Dotchev noch bei Coach Ralf Loose richtig zum Zuge. Ein Wechsel bereits in der Winterpause 2013/14 klappte nicht, damals sollen Regionalligisten aus dem Saarland sowie Fortuna Düsseldorf 2 um ihn geworben haben. In Homburg will der Franzose wieder Fuß fassen, der ehemalige Erstligist will sich nach einem mittelmäßigen Platz elf in der neuen Saison deutlich steigern.

In Münster ist derweil nicht mehr viel übrig vom Personal der Meisterelf, so schnell geht das. Einzig Patrick Kirsch war stets Bestandteil der Mannschaft. Der 33 Jahre alte Innenverteidiger kam in der Vorsaison nur auf 17 Einsätze, war dann aber stets zur Stelle und zeigte gute Leistungen. Er wird sich in der neuen Saison einen Vierkampf mit Dominik Schmidt, Marco Pischorn und Simon Scherder um die zwei Plätze der Innenverteidiger liefern müssen.

Mehmet Kara gehörte zwar zur Meisterelf, wechselte dann aber 2012 im Sommer zum SC Paderborn in die 2. Bundesliga, er folgte dem Lockruf seines Förderers Roger Schmidt. Nach einem halbjährigem Intermezzo in der ersten türkischen Liga bei Genclerbirgili Ankara fand er im Winter 2012/13 den Weg zurück zum SCP. Durchweg erste Wahl war der 30-Jährige aber weder bei Pavel Dotchev noch bei Ralf Loose, er kam auf 26 Einsätze (1 Tor) in der abgelaufenen Saison und blieb hinter den Erwartungen zurück.

Dritter Verbliebener der Meisterelf ist Babacar N'Diaye, der allerdings in seine dritte Spielzeit als Assistenztrainer geht und nicht mehr aktiv spielt.

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