Preußen vor dem Heimspiel gegen Unterhaching
Ein Sextett muss passen

Münster -

Gleich sechs Spieler aus dem 23köpfigen Kader der Preußen stehen im vorletzten Hinrundenspiel gegen Unterhaching nicht zur Verfügung. Trainer Ralf Loose glaubt dennoch an seine Mannschaft im vorletzten Heimspiel des Jahres.

Donnerstag, 20.11.2014, 05:11 Uhr

Muss sich gedulden: Preußen-Stürmer Marcel Reichwein (links), hier im Zweikampf mit dem Bielefelder Stefan Salger, fällt weiterhin aus.
Muss sich gedulden: Preußen-Stürmer Marcel Reichwein (links), hier im Zweikampf mit dem Bielefelder Stefan Salger, fällt weiterhin aus. Foto: Jürgen Peperhowe

Langsam wird die Situation bedrohlich für den SC Preußen Münster , nun wird spürbar, dass der Fußball-Drittligist kein üppiges Aufgebot besitzt. Vor dem letzten Heimspiel der Hinrunde am Samstag gegen die Spielvereinigung aus Unterhaching fallen fünf Akteure verletzungsbedingt aus, zudem muss Mittelfeldspieler Marcus Piossek eine Gelbsperre absitzen. „Wir müssen damit leben. Einige lauern auf eine Chance, wir gehen das alles trotz allem weiter positiv an“, fasste Trainer Ralf Loose die Entwicklung zusammen.

Zuletzt meldete sich Innenverteidiger Patrick Kirsch mit einer Reizung im Knie ab. Michael Holt (Achillessehnen-Beschwerden) spielt in den Planungen keine Rolle mehr. Aber die Ausfälle von Torwart Daniel Masuch (Hand- und Nasenbruch), Philipp Hoffmann (Teilanriss der Patellasehne) sowie von Stürmer Marcel Reichwein (Bauchmuskel-Bündelriss) treffen den SCP . Piossek und Reichwein sind Stammspieler, Hoffmann als Einwechselspieler nicht unbedeutend. Loose nimmt das erst einmal so hin und sagt: „Es ist nicht absehbar, wann die Spieler zurückkommen.“

Im Tor wird Max Schulze Niehues für Masuch spielen. „Er war im Westfalenpokal dabei, wir sind weitergekommen und er hat zu null gespielt“, gibt Loose dem 26-Jährigen erwartungsgemäß den Vorzug vor Marco Aulbach (21).

Marcel Reichwein steht bei seiner Verletzung vor einem kleinen Rätsel. „Ich weiß nicht, wie man damit umgeht. Eine solche Verletzung habe ich noch nicht gehabt“, sagt der siebenfache Torschütze. Mindestens vier Wochen muss man damit pausieren. Das Heimspiel gegen Unterhaching hat Reichwein abgeschrieben, das Hinrundenende bei Borussia Dortmund 2 eigentlich auch. Reichwein, der momentan nur leichtes Lauftraining absolvieren darf, sagt: „Das Problem ist, mit einer ruckartigen Bewegung bricht die Verletzung ganz schnell wieder auf und die Heilung dauert die doppelte Zeit.“ Also dann bis zu drei Monaten.

In der Sturmzentrale ist deshalb Rogier „Rocky“ Krohne plötzlich Alleinunterhalter, allenfalls Abdenour Amachaibou könnte noch für Aushilfe sorgen. Aber der 28 Jahre alte Reichwein ist zuversichtlich und stärkt vor allem Rogier Krohne den Rücken: „Am Samstag wird Rocky richtig gut spielen und auch ein Tor machen.“

►  Trainingsgäste: Aus der Westfalenliga-Reserve sind Stefan Kaldewey, Marco Gatzke und Daniel Mladenovic bei den Übungseinheiten der Erstvertretung mit von der Partie. Aus der U-19-Bundesliga-Jugend mischen Marvin Holtmann und Lennart Stoll mit.

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