Jahreshauptversammung des SC Preußen
Auf die Spitze getrieben

Münster -

Schöne Fußballwelt Preußen Münster. Wirtschaftlich konsolidiert, schuldenfrei, sportlich prächtig unterwegs im Fußball wie auch der Leichtathletik. Es hätte schlechtere Bedingungen geben können für Präsident Dr. Marco de Angelis die Jahreshauptversammlung einzuberufen. Sein Dienstjubiläum, sein zehnter Rechnschaftsbericht vor 269 von 1980 Vereinsmitgliedern, stand unter einem guten Stern.

Montag, 08.12.2014, 20:12 Uhr

Gute Miene zum sehr guten Spiel machten die Vereinsjubilare und der Vereinsvorstand während der Jahreshauptversammlung des SC Preußen Münster gestern Abend.
Gute Miene zum sehr guten Spiel machten die Vereinsjubilare und der Vereinsvorstand während der Jahreshauptversammlung des SC Preußen Münster gestern Abend. Foto: Jürgen Peperhowe

„Großartig“, nannte er das wirtschaftliche Ergebnis, ein Budget von 7,993 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2013/14 und damit eine Rekordzahl in 108 Jahren SCP . Und: „Die wichtigste Kennzahlen sind die 327 960 Euro Ergebnis vor Abschreibungen und Steuern.“ Der Jahresüberschuss von 38 749 Euro stimmte die Entscheiderriege mehr als zufrieden. Und auch das sagte der Wirtschaftsjurist in Anspielung auf Platz in der Tabelle der 3. Liga: „Es ist fast eine Liebeserklärung an das Team.“

In der Stadionfrage gehe es voran. Aber, so de Angelis nach der Machbarkeitsstudie für einen Stadionumbau weiter: „Im Rahmen eines Gesamtkonzeptes könnte unser Verein weitere Schritte gehen und konkurrenzfähig bis in die Spitze der 2. Bundesliga werden.“

Es gab fast nur Lob, Dank und Verneigung des Club-Chefs zum Beispiel vor seinen Mitstreitern Hannes Pfeiffer oder Carsten Gockel. Der eine ist der Herrscher der Zahlen, Letztgenannter „ein Säule des Vereins“, wie de Angelis sagte.

Thomas Bäumer fand zunächst auch kein Haar in der Suppe: „Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass wir auch im laufenden Geschäftsjahr 2014/15 einen Etat von rund 7,5 Millionen stemmen werden.“ Er blickte auf den „betrüblichen Rücktritt“ von Georg Krimphove aus dem Präsidium zurück. dann hob er die Arbeit von Präsident de Angelis hervor: „Als Präsident ist er einzigartig. Er ist immer da, wo er für den Verein gebraucht wird.“ Bäumer wies aber auch auf die Strafen durch Ausschreitungen im Fan-Bereich hin: „Wir üben unsere Funktionen ehrenamtlich auf, solche Dinge sind für keinen von uns motivierend.“

Dann kam die Aussprache. Fragen? Anmerkungen? Keine. Einzig Nico Rensing sprach als 2. Vorsitzender für das Fanprojekt (800 Mitglieder). Zudem wird das Stimmrecht für Neu-Mitglieder erst nach einem Jahr Club-Zugehörigkeit erlaubt. Das letzte Wort hatte Dirk Müller, der bei einer Stadionbebauung die Einrichtung einer Bahn-Haltestelle vorschlug.

►  Ehrung, 40 Jahre Mitgliedschaft: Bernd Eikel, Reinhard Janotta, Wilm Möllers, Aloys Schapdarteld, Udo Schwarze, Helmut Tranow, Hermann-Josef Zettel.►  60 Jahre: Marianne Lulka, Dr. Peter Schmidt, Helmut Wilke, Detlef Zumegen.►  65 Jahre: Heinrich Krimphove, Ferinand Leivermann, Hermann Quedenfeld.

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Zusätzlicher Chef fürs Klarastift
 
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