Fußball: Gockel erwartet einen starken neuen Mitbewerber
Magdeburg überrascht

Münster -

So richtig Bewegung ist in den Transfermarkt der 3. Fußball-Liga noch nicht gekommen. Das mag damit zusammen hängen, dass zum einen erst am Sonntag weitere Entscheidungen über die Zugehörigkeit von Clubs für die Saison gefallen sind. Zum anderen haben die Pokerpartien, die nicht nur zwischen Spielern und Vereinen, sondern auch unter den Drittliga-Clubs laufen, gerade erst begonnen. „Wir fischen wie alle anderen aus dem gleichen Teich. Jeder bekommt vom anderen mit, wen man verpflichten will“, glaubt SCP-Sportvorstand Carsten Gockel dabei.

Montag, 01.06.2015, 19:06 Uhr

Kommt nicht zu den Preußen: Matthew Taylor scheiterte mit Saarbrücken im Aufstiegskampf.
Kommt nicht zu den Preußen: Matthew Taylor scheiterte mit Saarbrücken im Aufstiegskampf. Foto: Jürgen Peperhowe

Er weilte mit Trainer Ralf Loose und Harald Menzel, dem fürs Scouting Zuständigen beim SC Preußen Münster , am Sonntag in Würzburg. Dort sicherten sich die Kickers von Trainer Bernd Hollerbach in einem dramatischen Elfmeterschießen den Aufstieg in die 3. Liga – der 1. FC Saarbrücken mit dem Ex-Preußen Matthew Taylor (13 Saisontore) bleibt Regionalligist. „Das glücklichere Team, nicht das bessere, hat gewonnen“, befand Gockel .

Der 41-Jährige hatte auch den 1. FC Magdeburg (3:1-Sieg in Offenbach) unlängst bei einer Spielerbeobachtung im Punktspiel gegen Hertha BSC 2 gesehen. FCM-Kapitän Marius Sowislo wurde 2006 von Gockel zum SCP geholt, 2009 verließ der Angreifer den Verein. Gockel über den Aufsteiger: „ Magdeburg mit diesem Stadion muss man in der nächsten Saison auf der Rechnung haben. Das ist eine sehr starke Mannschaft und sie wird den Schwung in die neue Saison mitnehmen.“ Dass Werder Bremen 2 sich gegen Borussia Mönchengladbach 2 durchgesetzt hat, überraschte Gockel ein wenig. Aber: „Werder hat eine starke Saison gespielt und sich belohnt.“

Bleibt nur noch die Frage offen, ob Holstein Kiel die Relegation beim TSV 1860 München am Dienstag zu einem positiven Abschluss bringen kann. Zweitliga-Absteiger VfR Aalen dürfte dagegen die Drittliga-Lizenz erhalten, nachdem VfR-Präsident Berndt-Ulrich Scholz für die Liquiditätslücke über 5,6 Millionen Euro bürgt.

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