Preußen Münster
Im Herbst könnten die Bagger anrollen

Mittwoch, 28.12.2011, 20:12 Uhr

Münster . Der Umbau des Preußenstadions kommt in Fahrt. Gestern tagte praktisch die Elefantenrunde mit SCP-Präsident Dr. Marco de Angelis, dem Aufsichtsrats-Vorsitzende Thomas Bäumer , Stadtdirektor und Planungsdezernent Hartwig Schultheiß sowie Bauunternehmer Walter Hellmich an der Spitze in der Geschäftsstelle der Preußen. „Wir werden im Mai die Resultate der Öffentlichkeit und Politik vorstellen“, sagte de Angelis, der ansonsten verabredungsgemäß nichts mitzuteilen hatte.

Rechtlich und planungstechnisch sehen sich Verein, Stadt und Bauunternehmer nun in der Lage, in einem ersten Bauvorhaben eine neue Sitztribüne (5000 bis 7000 Plätze) mit VIP-Logen sowie Funktionstrakt an der Stelle der bisherigen Sitztribüne zu errichten.

Rudi Assauer, so etwas wie ein freiberuflicher Berater des SCP , hatte unlängst in der Bild-Zeitung erklärt, bereits im Sommer würde die neue Tribüne gebaut. Ganz so schnell wird es nicht gehen. Die zuständigen Ämter der Stadt (Bauamt und Sportamt) werden eine Beschlussvorlage erstellen. Diese wird wird vom Rat der Stadt Münster dann beschlossen. Vor den Sommerferien tagt der Rat noch im Mai und im Juni. So wie es aussieht, drängen alle Beteiligten auf einen Entschluss vor den Ferien.

Das anschließende Baugenehmigungs-Verfahren sollte spätestens im Spätsommer abgeschlossen sein, noch im Herbst könnten die Bagger anrollen.

Eine offizielle Bestätigung für diesen Zeitplan gab es nicht. „Wir werden im Mai unsere Pläne vorstellen. Mehr ist im Moment nicht zu sagen“, erklärte de Angelis. Vermutlich sollen die betroffenen Ämter zuvor noch beschlussfähige Vorlagen erstellen.

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