Preußen Münster
DFB-Pokal: Hertha schrammt knapp an Blamage vorbei - 3:1 gegen Preußen

Samstag, 01.08.2009, 22:08 Uhr

Münster - Hertha BSC hat seine Pflichtaufgabe zum Saisonauftakt erfüllt, schrammte auf dem Weg in die zweite Runde des DFB-Pokals aber nur knapp an einer Blamage vorbei. Am Samstag setzte sich der Fußball-Bundesligist erst in der Verlängerung mit 3:1 (1:0, 1:1) beim West-Regionalligisten Preußen Münster durch. Im mit 18 200 Zuschauern ausverkauften Preußenstadion waren der Brasilianer Raffael (23./119.) und Waleri Domowtschiski (118.) für die Gäste erfolgreich. Marc Lorenz (53.) traf für Münster.

In einer hektischen Partie ließ der Favorit aus Berlin, bei denen Trainer Lucien Favre mit Stürmer Artur Wichniarek nur einem Neuzugang in die Startaufstellung berufen hatte, zunächst jeden Offensivdrang vermissen und leistete sich viele Fehler im Spielaufbau. Stattdessen gaben die viertklassigen Amateure den Takt an. Die Münsteraner, die zuletzt 1990 in die zweite DFB-Pokal- Hauptrunde eingezogen waren, überzeugten nicht nur durch kämpferischen Einsatz, sondern präsentierten sich auch spielstark und erarbeiteten sich Torchancen. Marc-Andre Nimptsch (5.) und Julian Loose (13.) verfehlten schon in der Anfangsphase nur knapp.

Effektiver trumpften die Berliner auf. Den ersten präzisen Angriff nutzte Raffael mit einem Schuss aus 15 Metern, bei dem Preußen-Keeper David Buchholz keine gute Figur machte, zum 1:0. Sicherheit gab die Führung der Favre-Elf aber nicht. Auch in der Folgezeit stellte Münster das engagiertere Team. Doch vor dem Tor von Hertha- Schlussmann Jaroslav Drobny agierten die Münsteraner nicht konsequent genug.

Auch im zweiten Durchgang scheute der Bundesligist weiter das Risiko und wurde prompt bestraft: Lorenz gelang mit einem Freistoß aus 25 Metern der verdiente Ausgleich. Erst nach diesem Rückschlag intensivierte Hertha BSC seine Angriffsbemühungen und hatte Glück, als der Preußen-Stürmer Wojciech Pollock nach einem Konter an Drobny scheiterte (61.). Allerdings hatte auf der Gegenseite Domowtschiski (87./90.) die Entscheidung schon auf dem Fuß, scheiterte aber Bucholz. Treffsicherer war der Bulgare erst in der Verlängerung, als er zwei Minuten vor Spielende das vorentscheidende 2:1 erzielte.

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