Babelsberger Schützenfeste: Dietmar Demuth hat schon 67 Treffer gesehen
Torfabrik vor Abwehrtorso

Münster -

Dietmar Demuth führt insgeheim eine Strichliste: 16 Mal musste der Trainer des SV Babelsberg 03 in der laufenden Drittliga-Spielzeit bereits seine Abwehrreihe umstellen. Am Freitagabend steht die 24. Partie an, auf der Liste wird Strich Nummer 17 fällig.

Donnerstag, 02.02.2012, 11:02 Uhr

Babelsberger Schützenfeste: Dietmar Demuth hat schon 67 Treffer gesehen : Torfabrik vor Abwehrtorso
Dietmar Demuth kam mit seinem Team im Hinspiel in Münster zu einem 1:1-Unentschieden. Foto: Marco Stiemke

Matthias Kühne und Dominik Stroh-Engel sitzen ihre Sperren ab, wieder einmal muss umgestellt werden. „Das erklärt einiges“, sagt Demuth mit Blick auf die rekordverdächtigen 34 Gegentore, die die Potsdamer im bisherigen Saisonverlauf kassiert haben. Eigentlich wollte der aktuelle Tabellenzwölfte in der Winterpause das Defensivbollwerk gezielt verstärken, musste jedoch den bescheidenen finanziellen Möglichkeiten folgend passen. „Wir können nur jemanden verpflichten, den wir wuppen können“, so Demuth, „und eine echte Verstärkung konnten wir uns nicht leisten.“

Mit dem 20-jährigen Lennart Hartmann stieß von Eintacht Frankfurt immerhin ein Mittelfeldspieler mit Defensivqualitäten zum Team – alle Lücken wird er jedoch auch nicht schließen können. Babelsberg muss ich also weiterhin auf seine Offensiv-Stärke verlassen müssen. Mit 33 Treffern zählt der Club zu den torgefährlichsten der Liga – nur vier Teams trafen häufiger. Unter dem Strich bescherten der überdurchschnittliche Angriff im Zusammenspiel mit der unterdurchschnittlichen Abwehr Babelsberg einen Platz im wohl dichtesten Mittelfeld der drei deutschen Profiligen. Mit 29 Zählern steht die Filmstadt acht Zähler hinter dem Relegationsplatz zu Liga zwei, neun Punkte vor dem ersten Abstiegsplatz und einen Zähler vor den Preußen.

Die hat Demuth zuletzt am 17. August gesehen beim 1:1 der Babelsberger im Preußenstadion live gesehen. Diese Eindrücke sind nicht mehr ganz taufrisch, „alles andere habe ich auf ihrer Online-Seite gelesen“, so Demuth, dessen Späher nicht viel verpasst haben – die aktuellen Preußen gab es ohnehin noch nicht zu sehen.

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