Parallelen vor dem Aufsteiger-Duell
Darmstadt-Coach Runjaic sympathisiert mit dem SCP

Münster -

Kosta Runjaic ist vielleicht kein ausgewiesener Fan des SC Preußen Münster, aber der Trainer von Liga-Konkurrent Darmstadt 98 macht keinen Hehl aus seiner Sympathie für die Adlerträger: „Der Verein ist mir sehr sympathisch“, sagt der 40-Jährige wenige Tage vor dem Gastspiel seiner Lilien in Münster – und sieht auffällige Parallelen zwischen beiden Clubs. „Eine tolle Tradition und ein tolles Umfeld“, so Runjaic. „Es ist schön, dass Mannschaften wie Münster und Darmstadt in dieser Liga spielen.“

Donnerstag, 08.03.2012, 17:03 Uhr

Parallelen vor dem Aufsteiger-Duell : Darmstadt-Coach Runjaic sympathisiert mit dem SCP
Vollgas bis zur letzten Minute, der Preußenadler will nicht schon wieder ein spätes Gegentor im Heimspiel gegen Darmstadt kassieren. Foto: Heinz Schwarze-Blanke

Dass beide Mannschaften nun auch noch Seite an Seite in der Tabelle geführt werden, Münster als 15. mit 32 Zählern und Darmstadt einen Platz und einen Punkt dahinter, sei eine weitere Gemeinsamkeit, die sich allerdings erst kurzfristig ergeben hat. Am vergangenen Wochenende punktete Darmstadt beim 1:0 gegen Saarbrücken , die Preußen unterlagen mit dem gleichen Ergebnis in Aalen – und schon haben die beiden Aufsteiger im Tableau zusammengefunden. „Aber die Preußen können mehr, als es die Tabelle zeigt“, sagt Runjaic , „die haben so viele Punkte liegenlassen.“ Und trotzdem will er sich keinesfalls ohne Punkte auf den Rückweg machen. „Das ist unser Ziel, zumindest ein Punkt muss her.“

Dazu möchte sich der Trainer keinesfalls auf die Leistung vom vergangenen Wochenende verlassen müssen. Da siegte man zwar, „aber das Spiel war schlecht. Wenn wir so in Münster spielen, dann hat es Münster leicht.“

„Die Preußen sind in diesem Spiel Favorit“, sagt Runjaic, der die Rolle des Außenseiters aber auch sehr gerne einnimmt. „Wir haben einen der kleinsten Etats in der Liga und waren nicht so gut ausgestattet wie unsere Mitaufsteiger Münster und Chemnitz.“ Unter diesen Voraussetzungen ist der Trainer mit dem bisherigen Saisonverlauf durchaus zufrieden, aber weiterhin müssen „jeder Punkt hart erarbeitet werden“. Dafür steht in Münster fast der komplette Kader zur Verfügung. Mit dem achtfachen Saison-Torschützen Marcus Steegmann und Danny Latza (6) hat Darmstadt ein beachtenswertes Sturmduo aufzubieten, stellt aber bei bislang 35 Gegentreffern auch eine sehr empfängliche Abwehrreihe. „Das wird ein ganz enges Spiel“, folgert der Lilientrainer.

► Saison-Rekordkulisse: Für das Derby Arminia Bielefeld gegen Preußen Münster (17. März, 14 Uhr) wurden bislang knapp 15 000 Tickets verkauft, weitere 2200 Tickets stehen zum Vorverkauf in Münster bereit. Sämtliche Stehplätze sind bereits vergriffen, Sitzplätze gibt es dagegen noch in allen Kategorien. Bielefeld rechnet nach 16 300 Zuschauer beim Heimspiel gegen Osnabrück nun mit über 20 000 Besuchern.

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