Deutscher Fußball-Bund meldet sich zum laufenden Verfahren
Preußen erhalten Drittliga-Lizenz unter Auflagen

Münster - Gute Signale für die Preußen im Zulassungsverfahren zur dritten Liga: Im derzeit laufenden Lizenzierungsverfahren haben die Preußen am Mittwoch vom Deutschen Fußball Bund (DFB) eine erste Rückmeldung für die kommende Spielzeit bekommen.

Donnerstag, 12.04.2012, 14:04 Uhr

Deutscher Fußball-Bund meldet sich zum laufenden Verfahren : Preußen erhalten Drittliga-Lizenz unter Auflagen
Dr. Marco de Angelis, Präsident der SC Preußen, blickt erwartungsfroh auf die kommende Spielzeit. Foto: Matthias Ahlke

"Der DFB hat uns die Leistungsfähigkeit im wirtschaftlichen und technisch-organisatorischen Bereich unter den üblichen Auflagen ausgesprochen. Wir sind zuversichtlich, dass wir diese in beiden Bereichen planmäßig und fristgerecht erfüllen können", teilte Sportvorstand Carsten Gockel am Donnerstag mit. 

Münster stellte den Antrag auf die Spielberechtigung nicht nur für die 3. Liga, sondern auch für die 2. Liga. Auch für die Regionalliga wird sich der Drittligist lizenzieren müssen. Sobald sportlich der Klassenerhalt gesichert sei, könnten die Preußen sich auf eine weitere Saison in der dritten Liga freuen, blickte Preußen-Präsident, Dr. Marco de Angelis, erwartungsfroh auf die kommende Spielzeit.

► 3. Liga: Der SCP plant 2012/13 mit einem Gesamtbudget von 5,5 Millionen Euro, 2,5 Millionen Euro werden für Trainerstab und Kader aufgewendet. Aktuell 220 Sponsoren sorgen für eine Einnahme von fast 3,0 Millionen Euro. Das orientiert sich an den Zahlen, die von Clubchef Dr. Marco de Angelis auf der Jahreshauptversammlung im Dezember vorgelegt worden waren. Als Drittligist wird mit 5000 Zuschauern im Schnitt gerechnet. Aktuell aber besuchen 6919 Menschen die 17 Heimspiele (gesamt 117.635). Zudem gibt es 711.000 Euro als TV-Geld, auch 2012/13 wird sich daran wenig ändern.

► 2. Liga: Sollte Münster den Aufstieg in das Bundesliga-Unterhaus schaffen, würden sich die Personalkosten auf 5,0 Millionen Euro verdoppeln. Auch die TV-Gelder dürften auf garantierte 4,0 Millionen Euro steigen, der Gesamtetat dürfte zudem die Acht-Millionen-Euro-Marke springen. 8000 Zuschauern je Heimspiel werden kalkuliert. Nicht berücksichtigt werden in der Lizenzierung mögliche Einnahmen aus DFB-Pokal. Getilgt soll in diesem Jahr die vorletzte Rate über 170.000 Euro, die Vereinsschulden von aktuell 340.000 Euro dürften 2013 abgetragen sein.

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