Preußen Münster
RP Klenke bewertet Stadionfrage

Münster -

Nur zwei Tage vor der wegweisenden Ratsentscheidung über die Rasenerneuerung und Instandsetzung im Preußenstadion hat Regierungspräsident (RP) Prof. Reinhard Klenke Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe eine bemerkenswerte Bewertung des Gesamtpakets zukommen lassen. Wie unsere Zeitung erfuhr, hat Klenke versucht, den Unterschied zwischen notwendiger kommunaler Förderung von städtischen Eigentum – sprich Preußenstadion – und der unzulässigen Förderung von Profisport – also Preußen Münster – zu ziehen.

Dienstag, 08.05.2012, 12:05 Uhr

Preußen Münster : RP Klenke bewertet Stadionfrage
Regierungspräsident Prof. Reinhard Klenke (Archivbild). Foto: Sabine Tegeler

Klenkes Fazit dürfte sein, dass der Betrieb sowie die Kosten für Instandhaltung einer Rasenheizung zu Lasten eines Proficlubs zu rechnen seien, während die Stadt Münster auch für ein neues Sanitärgebäude, Brandschutzkonzept sowie Bauunterhaltung in der Arena für rund 1,8 Millionen Euro zuständig ist.

Der Verein würde bei der Rasenheizung (Technische Erzeugung, Betriebskosten, Energieversorgung) 360 000 Euro zusteuern. Wie schon berichtet wird ein neues Rasenfeld mit 511 000 Euro veranschlagt, die Vorinstallation der Rasenheizung weitere 195 000 Euros kosten.

Der Regierungspräsident gibt zu bedenken, dass weitere 300 000 Euro für eine etwaige Beseitigung von Altlasten zu veranschlagen seien – diese Posten hat die Stadt zu tragen. Interessant wird die Stellungnahme an einem Punkt. Durch den Aufstieg in die 3. Liga sieht der RP den Verein erstmals als reinen Profi-Club, eine „Neubewertung der bisherigen Rahmenbedingungen sei durch Rat und Verwaltung notwendig.“

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/731858?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F216%2F594895%2F739837%2F
Das Jucken hört nicht auf
Setzt Eichen und Menschen zu: der Eichenprozessionsspinner
Nachrichten-Ticker