Fußball: 3. Liga
Zehnter Abgang - Pischorn verlässt Preußen

Münster -

Der zehnte Abgang beim SC Preußen Münster steht fest. Der 30 Jahre alte Innenverteidiger Marco Pischorn verlässt nach zweieinhalb Jahren den Club, der Vertrag wird nicht verlängert. Am Samstag um 13.30 Uhr spielt der SCP in der 3. Liga gegen Meister Dynano Dresden im letzten Heimspiel der Saison.

Freitag, 06.05.2016, 14:05 Uhr

Seine Zeit endet in Münster: Marco Pischorn (rechts) erhält keinen neuen Vertrag.
Seine Zeit endet in Münster: Marco Pischorn (rechts) erhält keinen neuen Vertrag. Foto: Jürgen Peperhowe

Der SC Preußen Münster wird mit einem neuen Gesicht in die nächste Saison starten. Der Fußball-Drittligist erklärte am Freitag, dass auch der auslaufende Vertrag mit Marco Pischorn nicht verlängert wird. Der 30 Jahre alte Innenverteidiger war im Januar 2014 vom Zweitligisten SV Sandhausen nach Münster gewechselt. Damit verlassen zehn Spieler mindestens den Verein.

„Wir hatten lange Gespräche, sind aber am Ende gemeinsam dazu gekommen, dass es mit einer weiteren Zusammenarbeit nicht funktionieren kann“, erklärte Sportvorstand Carsten Gockel , finanziell dürften die geforderten Abstriche wohl zu groß gewesen sein. Pischorn dürfte 2014 zu einem Zweitliga-tauglichen Kurs nach Münster gekommen sein. Nun speckt der SCP zwangsweise ab. Und, es war als Lob gedacht, fügte Gockel an: „Marco hat sich extrem zurückgekämpft nach einem Jahr in Münster, wo er praktisch nicht stattgefunden hat.“

Pischorn war bereits in der Sommerpause 2015 nahegelegt worden, den Verein zu verlassen. Er blieb, wohl auch, weil sein Vertrag nicht der schlechteste gewesen war, und kehrte in dieser Saison als einer der beständigsten Preußenspieler wieder zurück. Er kommt auf 34 Einsätze mit drei Toren in dieser Spielzeit, er kam auf eine sehr ordentliche Durchschnittsnote von 3,0.

Vor Pischorn war bereits verkündet worden, dass mit Marcel Reichwein, Abdenour Amachaibou, Marc Heitmeier, Kevin Schöneberg, Felix Müller, Rogier Krohne sowie den Leihspielern Niklas Lomb (Bayer Leverkusen), Chris Philipps (FC Metz) und Charles Elie Laprevotte (SC Freiburg) keine neuen Verträge zustande kommen würden. Auch Co-Trainer N‘Diaye geht, er war 2010 als Spieler zum SCP gestoßen, 2012 dann Co-Trainer geworden. Alle werden am Samstag um 13.15 Uhr vor der Partie verabschiedet. Der SCP rechnet dabei mit rund 9000 Zuschauern.

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