3:0 gegen Wacker Burghausen
Preußen nach Traumstart direkt an der Tabellenspitze

Münster -

Besser geht es nicht. Oder zumindest, diese Einschränkung sei erlaubt, für ein erstes Meisterschaftsspiel kann das mit Fug und Recht behauptet werden. Der SC Preußen Münster ist mit Macht, mit Kraft, mit Esprit in die neue Spielzeit gestartet, der 3:0 (1:0)-Heimerfolg über Wacker Burghausen vor 8024 Zuschauern ließ nichts zu wünschen übrig. Hatte Kapitän Stefan Kühne nicht gesagt, die Adlerträger wollen die 3. Liga rocken? Phasenweise tanzten die Hausherren jedenfalls Samba mit den überforderten Gästen aus Bayern.

Montag, 22.07.2013, 10:07 Uhr

 Spielmacher Amaury Bischoff verwandelte einen Strafstoß zum 3:0-Endstand.
 Spielmacher Amaury Bischoff verwandelte einen Strafstoß zum 3:0-Endstand. Foto: Jürgen Peperhowe

Es war der prompte Schulterschluss mit dem eigenen Anhang, die Erwartungshaltung wird wohl kaum kleiner geworden sein. Trainer Pavel Dotchev war für den Moment mit sich und allen anderen im Reinen: „Nach vier, fünf Spieltagen können wir sagen, wie stark der Gegner war und wie gut wir eigentlich gespielt haben. Fest steht, wir haben sehr leidenschaftlich gespielt, das war sehr, sehr gut von uns.“ Und dann verneigte er sich vor dem eigenen Anhang: „Ich habe das sofort gesehen, als ich ins Stadion kam. Die beiden Fangruppen sind zusammengerückt. Haben Sie das auch gesehen?“

Eigentlich schon, das Projekt gemeinsame Kurve im östlichen Teil des Stadions war unübersehbar, unüberhörbar. Dotchev war sichtlich bewegt von der Unterstützung. Fast alles passte zum Auftakt der Drittliga-Saison in Münster . Sportlich konnte auch nichts bemängelt werden. Vielleicht noch, dass aus einer Vielzahl von besten Chancen, teils mit Powerfußball, teils mit tollen Kombinationen kreiert, nicht mehr Tore geschossen wurden. Amaury Bischoff , Mehmet Kara, Dennis Grote, Matthew Taylor, Marcus Piossek und Benjamin Siegert blieben mit ihren Abschlüssen zwischenzeitlich unvoll­endet. Aber Taylor nach Vorarbeit von Bischoff (29.) mit dem 1:0 sowie nach der Pause Fabian Hergesell (54.) und Bischoff (61.) mit einem verwandelten Foulelfmeter markierten die drei Treffer.

Preußen Münster siegt gegen Wacker Burghausen

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Die lange Anreise für Wacker Burghausen lohnte sich nicht, denn eine Chance von Angelo Hauk (13.) klärte SCP-Schlussmann Daniel Masuch 1a. Und der Pfostentreffer von Darlington Omodiagbe nach 64 Minuten war nur eine Randnotiz, weil der SCP bereits mit 3:0 führte und längst den Beweis erbracht hatte, auf jeder Position besser besetzt zu sein.

Burghausens Offensive bereitete der Defensive der Hausherren nullkommanull Kopfzerbrechen, in wenigen Tagen bei Aufsteiger RB Leipzig wird mehr Arbeit auf die Verteidigung zukommen. „Ich habe Leipzig im Fernsehen am Freitag beim 1:0-Sieg in Halle gesehen und war beeindruckt“, hatte Dotchev bereits Saisongegner Nummer zwei im Sinn.

»Wir sind einfach stark.«

Amaury Bischoff

»Ich denke, das war eindrucksvoll.«

Dennis Grote

Seine Mannschaft aber labte sich für den Moment. „Das war sehr, sehr positiv“, freute sich Neuzugang Marcus Piossek über die Partie. „Das hat unglaublich Spaß gemacht“, fügte Matthew Taylor an. „Wir sind einfach stark“, schob Regisseur Amaury Bischoff hinterher. So ging es weiter bei den Analysen der Preußen-Akteure. Und auch das Rätsel, ob Benjamin Siegert als Rechtsverteidiger operieren kann, wurde mit einem Ausrufezeichen beantwortet.

Bischoff dirigierte den SCP aus der Tiefe des Raumes leichtfüßig und filigran. Der Franzose hatte nach einer Stunde seinen Schlüsselmoment, als er zum Elfmeter antrat. In der Testspielserie hatte er zwei von drei Elfmeterchancen vergeben, Dotchev forderte aber weiter felsenfest als ersten Schützen Bischoff ein. „Ach, Testspiele sind Mist. In der Meisterschaft beginnt alles von null, das habe ich mir gedacht. Der Trainer hat mir das Vertrauen geschenkt, und deshalb ist das auch sein Tor.“ Alle offenen Fragen sind für den Augenblick geklärt.

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