Fußball: 3. Liga
Preußen-Routinier Schwarz ist fit, aber im Wartestand

Münster -

Die Leidenszeit ist zwar beendet, doch auf dem Rasen steht Benjamin Schwarz derzeit selten. Zumindest im Drittliga-Betrieb ist der Routinier des SC Preußen in dieser Saison noch nicht gefragt gewesen. Unmut darüber äußert der 32-Jährige jedoch nicht.

Mittwoch, 21.11.2018, 06:48 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 20.11.2018, 16:42 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 21.11.2018, 06:48 Uhr
Ein Spiel bestritt Benjamin Schwarz in dieser Saison im Westfalenpokal, dazu eins für die U 23 in der Westfalenliga.
Ein Spiel bestritt Benjamin Schwarz in dieser Saison im Westfalenpokal, dazu eins für die U 23 in der Westfalenliga. Foto: imago/Kirchner

Über das Missverständnis mit Keeper Oliver Schnitzler, das letzte Woche im Test bei Borussia Mönchengladbach zu einem kuriosen Eigentor führte, kann Benjamin Schwarz inzwischen gelassen hinwegsehen. Zwar ist mal wieder die WDR-Sendung „Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs“ auf den Fauxpas eines Preußen-Spielers aufmerksam geworden, doch einen klamaukigen TV-Beitrag wie im Frühjahr bei den Missgeschicken von Jeron Al-Hazaimeh oder Fabian Menig, die die „Kacktore“ der Monate März und April erzielten, soll es diesmal ohnehin nicht geben. Schwarz sagt nur: „Im ersten Moment hat es mich sehr geärgert. Ich musste mich ein paar mal aufziehen lassen. Aber es war nur ein Freundschaftsspiel. Thema abgehakt.“

Bei der 0:3-Niederlage gegen die Fohlen stand für den Routinier ohnehin im Vordergrund, dass er mal wieder 90 Minuten im Profi-Team agierte. Das hatte zuletzt Seltenheitswert. In seinem aller Voraussicht nach letzten SCP-Jahr, ehe es zurück in die Heimat München geht („Das kann passieren, auch wenn noch nichts beschlossen ist“), haftet dem 32-Jährigen der Ruf des Pechvogels weiter an. Nach seiner komplizierten Knie-OP hatte er sich in der Rückserie wieder schnell herangetastet. Doch dann bremsten Infekte, Oberschenkelprobleme und letztlich ein Knorpelbruch an der Rippe seinen Elan.

Testspiel bei Borussia Mönchengladbach

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Nun ist er seit knapp zwei Monaten wieder permanent im Training. Für eine Berufung ins Spieltagsaufgebot reichte es aber noch nicht. Unverständnis darüber liegt dem Allrounder fern: „Ich musste ja einiges aufholen nach den Rückschlägen. Im Training war ich in den letzten Wochen nicht so überzeugend und nicht in der Verfassung, um Ansprüche zu stellen.“ Hinzu kam, so sagt er, dass es etwa bei sieben ungeschlagenen Partien am Stück wenig Anlass zu Veränderungen gab. „Alles in Ordnung soweit.“

Jahreshauptversammlung sonntags

Die Jahreshauptversammlung des SC Preußen findet am 9. Dezember um 11 Uhr in der Mensa am Ring statt. Am Sonntagvormittag stehen diesmal keine besonderen Punkte wie Wahlen oder Abstimmungen auf dem Programm. Vor allem die Stadiondebatte dürfte aber Fragen aufwerfen. Das Protokoll aus dem Vorjahr kann ab sofort auf der Geschäftsstelle eingesehen werden. Einladungen erfolgen in den nächsten Tagen auf dem Postweg.

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Eine Erklärung von Coach Marco Antwerpen, der natürlich die Verletzungsanfälligkeit seines Kader-Ältesten im Hinterkopf hat, benötigt Schwarz nicht. „Ich habe das zu akzeptieren und bin alt genug, um mich selbst einzuschätzen. Natürlich gebe ich mein Bestes und will da sein, wenn der Trainer glaubt, dass ich doch noch mal helfen kann.“

Im Verein wird der Sechser und Linksverteidiger, der 2015 aus Unterhaching kam, weiterhin wertgeschätzt, seine Verdienste – gerade aus Zeiten des Abstiegskampfs, als er oft unter Schmerzen auflief und Leistungsträger war – sind nicht vergessen. Ein Wechsel schon im Winter steht jedenfalls nicht zur Debatte. Liebend gern würde Schwarz ein weiteres Mal wichtig für den SCP werden.

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