Fußball: 3. Liga
Polizei Münster leitet Strafverfahren gegen Braunschweig-Fans ein

Münster -

Nach dem Heimsieg der Preußen gegen Eintracht Braunschweig hat die Polizei ein positives Fazit gezogen. Gegen einige Gästefans seien allerdings Strafverfahren eingeleitet worden.

Dienstag, 27.11.2018, 08:49 Uhr aktualisiert: 27.11.2018, 09:51 Uhr
Symbolbild
Symbolbild Foto: Friso Gentsch / dpa

„Einige Gäste trübten durch die Begehung von Straftaten einen sonst stimmungsvollen und friedlichen Fußballabend rund um die Drittligapartie SC Preußen Münster gegen Eintracht Braunschweig”, resümierte Einsatzleiter Polizeidirektor Martin Mönnighoff nach Spielende am Montagabend.

„Schon auf der Anfahrt nach Münster fielen Anhänger aus Braunschweig auf, als sie im Bereich Hannover eine mobile Toilette beschädigten und 'Spuckies' anbrachten”, berichtet die Polizei. Beamte stoppten den VW Golf mit den vier Insassen in der Nähe des Stadions. Das Quartett musste die Eintrittskarten abgeben und noch vor Spielbeginn die Heimreise antreten. Nun erwartet sie ein Strafverfahren.

Ungeduld vor dem Parkplatz

„Weiterhin”, führt die Polizei aus, „ist ein 33-jähriger Autofahrer aus Braunschweig angezeigt worden, nachdem er sich auf dem Weg zum Gästeparkplatz lautstark über die polizeilichen Verkehrsmaßnahmen beschwerte”. Der Mann beleidigte laut Polizeibericht querende Fußgänger und einen Ordner und beschleunigte seinen Wagen anschließend so stark, dass die Vorderreifen durchdrehten und das Fahrzeugheck ausbrach. „Dabei prallte er beinahe mit dem Mountainbike eines Beamten zusammen, der sein Rad zur Seite ziehen musste um einen Zusammenstoß zu verhindern.” Glücklicherweise sei dabei niemand verletzt worden. 

SC Preußen Münster - Eintracht Braunschweig

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  • Philipp Müller gegen Christoffer Nymann.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Eine Gedenkminute um Wilfried Kramer und Ex-Spieler Klaus Bockisch.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Klingenburg gegen Leon Bürger.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Torjubel Martin Kobylanski.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • SC Preußen Münster - Eintracht Braunschweig Foto: Jürgen Peperhowe
  • Klingenburg gegen Leon Bürger.

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  • Klingenburg gegen Gustaf Valsvik.

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  • SCP-Coach Marco Antwerpen.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Kittner gegen Christoffer Nymann.

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  • Pires gegen Leon Bürger und Leonardo Putro.

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  • Kobylanski mit Rühle im Torjubel.

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  • SC Preußen Münster - Eintracht Braunschweig Foto: Jürgen Peperhowe
  • Braunschweigs Trainer André Schubert.

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  • Heinrich gegen Leandro Putaro.

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  • SC Preußen Münster - Eintracht Braunschweig Foto: Jürgen Peperhowe
  • Rühle gegen Gustav Valsvik.

    Foto: Jürgen Peperhowe

Pyrotechnik im Gästeblock

Kurz nach Spielbeginn flogen aus dem gut gefüllten Braunschweiger Block Tennisbälle und Flummis auf das Feld. Dabei hätten die Fans „Fußballmafia DFB” gerufen, berichtet die Polizei. Das Verhalten der Eintracht-Fans darf man vermutlich als Protest gegen die Terminierung des Spiels am Montagabend verstehen.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit vermummten sich nach Polizeiangaben dann einige Gästefans und zündeten Pyrotechnik in Form von etwa 30 bengalischen Feuern und Knallkörpern. Auch hierzu wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Schiedsrichter Tobias Schultes unterbrach die Partie wegen der Störung für zwei Minuten.

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