Fußball: 3. Liga
Dadashov fehlt Preußen Münster womöglich bis zur Winterpause

Münster -

Es sieht so aus, als sei die Hinserie für Rufat Dadashov bereits beendet. Der Preußen-Stürmer, gemeinsam mit Martin Kobylanski bester Torschütze des Teams, hat sich einen Teilbündelriss im Oberschenkel zugezogen und muss vorerst pausieren.

Mittwoch, 28.11.2018, 12:00 Uhr aktualisiert: 28.11.2018, 12:41 Uhr
Rufat Dadashov
Rufat Dadashov Foto: Jürgen Peperhowe

Der aserbaidschanische Nationalspieler und Preußen-Angreifer Rufat Dadashov zog sich beim 3:0-Heimsieg am Montagabend gegen Eintracht Braunschweig einen Teilbündelriss im rechten Oberschenkel zu. Der 27-Jährige, der sich bei einem Schussversuch ohne Gegnereinwirkung verletzte, wurde erst in der 70. Minuten eingewechselt.

Er absolvierte in der laufenden Spielzeit 16 Einsätze in der 3. Liga und erzielte dabei sieben Tore, in zwei Westfalenpokal-Spielen traf er sechsmal. Ob vor der Winterpause weitere Drittliga-Minuten hinzukommen, ist angesichts der Muskelverletzung fraglich.

SCP-Zwischenbilanz: Zugänge und Abgänge

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  • Zugang: Marian Prinz (Torwart) - 18 Jahre jung, Stammkeeper in der A-Junioren Bundesliga und im Drittliga-Kader auf Schnupper-Kurs. Alles gut.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Zugang: Oliver Schnitzler (Torwart) - Der 23-Jährige war erste Wahl zum Saisonstart, eine Verletzung beim Derby in Osnabrück brachte ihn aus der Spur – und Max Schulze Niehues übernahm. Eigentlich ist der U-19-Europameister von 2014 zu stark für die Ersatzbank.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Zugang: Jannik Borgmann (Innenverteidiger) - Aufgerückt aus der U-23-Auswahl, ist der 20-Jährige Stammkraft auf der linken Abwehrseite. Eine positive Entdeckung.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Zugang: Dominik Lanius (Innenverteidiger) - Kam von Viktoria Köln. Bringt alles mit. Größe, Präsenz, Zweikampfstärke – der Durchbruch lässt aber noch auf sich warten. Spielte eine Halbzeit in Osnabrück, muss vorerst Geduld haben.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Zugang: Ugur Tezel (Rechtsverteidiger) - Er duelliert sich mit Eisen. Und an dem „Schwermetall“ Fabian Menig kommt der 21-Jährige aktuell nicht vorbei, auch Tezel muss sich gedulden.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Zugang: Rene Klingenburg (Mittelfeld) - Spieler wie ihn nennt man „Dark Horse“. Von null auf 100 in nullkommanix. Wo hat sich der 24-Jährige versteckt? Der Mann von Schalke 04 II ist Leitwolf des SCP. Ein Transfer-Volltreffer; der SCP muss alles tun, um ihn länger als bis 2019 zu halten.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Zugang: Philipp Müller (Mittelfeld) - Der 23-Jährige kam von SV Wehen Wiesbaden und benötigte verletzungsbedingt langen Anlauf. Eine offensive Alternative ist er nun allemal.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Zugang: Kevin Rodrigues Pires (Mittelfeld) - Der Ersatz für Michele Rizzi ist ein stiller und unangefochtener „Sechser“, ein Spieler mit einem besonderen Fuß für die Standards und Pässe. Stark.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Zugang: Rufat Dadashov (Mittelstürmer) - Hat die Umstellung auf die 3. Liga geschafft, ganz anders als Torjäger Adriano Grimaldi, aber qualitativ genauso wertvoll.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Abgang: Nils Körber (Torwart) - Die Leihgabe von Hertha BSC, die in der Vorsaison in Münster war, ist der Top-Torwart der 3. Liga und hat mit Osnabrück ein Traumlos gezogen.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Abgang: Luis Klante (Torwart) - Der 19-Jährige ist beim SC Verl zweiter Mann hinter Peter Brüseke und noch ohne Regionalliga-Spielpraxis.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Abgang: Sebastian Mai (Innenverteidiger) - Münsters einstiger Abwehrchef spielte zuletzt Stürmer (!). Mit dem Halleschen FC ist er wie der SCP auf einem Höhenflug. Fehlte nur anfangs der Saison, weil er seine Rot-Sperre der Vorsaison absitzen musste. Für den HFC ist Mai ein Volltreffer.

    Foto: Johannes Oetz
  • Abgang: Stephané Tritz (Rechtsverteidiger) - Nach drei Saisons beim SCP hat der gebürtige Straßburger keinen neuen Verein gefunden und ist von der Bildfläche des Fußball still und heimlich verschwunden.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Abgang: Jeron Al-Hazaimeh (Linksverteidiger) - Kehrte zu SF Lotte zurück, ist aber unter dem neuen Coach Nils Drube keine Stammkraft.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Abgang: Lennart Stoll (Rechtsverteidiger) - Das Medizinstudium verschlug ihn nach Ulm, dort war er beim Regionalligisten SSV gleich Stammkraft und wirkte bei der Pokal-Sensation gegen Eintracht Frankfurt (2:1) mit. Pausiert wegen einer schweren Knieverletzung aktuell.

    Foto: Heimspiel / Justus Heinisch
  • Abgang: Michele Rizzi (Mittelfeld) - Fand sein Glück mit einem Drei-Jahres-Vertrag beim VfL Wolfsburg II. Mit den „kleinen Wölfen“ ist Rizzi Tabellenführer der Regionalliga Nord vor dem VfL Wolbeck. Seine eigene Bilanz ist top nach 16 Partien mit fünf Toren und sechs Assists.

    Foto: Darius Simka
  • Abgang: Nico Rinderknecht (Mittelfeld) - Kehrte nach einem durchwachsenen Jahr in Münster zum Zweitligisten FC Ingolstadt zurück. Der 21-Jährige muss sich mit Einsätzen in der Regionalliga mit dem FCI II begnügen.

    Foto: Witters
  • Abgang: Adriano Grimaldi (Angreifer) - Beim TSV 1860 München gleich der Rudelführer der „Löwen“ mit zehn Scorerpunkten – bei der Rückkehr nach Münster aber ohne entscheidende Wirkung. In München wird schon darüber spekuliert, dass Grimaldi in Winterpause ein heißer Transferkandidat für Liga zwei wird.

    Foto: MSPW
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