Fußball: 3. Liga
Preußen-Trainer Antwerpen Dienstag in Dortmund – und Samstag in Uerdingen

Münster -

Also doch Uerdingen. Preußen-Trainer Marco Antwerpen wird am Wochenende beim KFC vorbeischauen. Nicht als Trainer, vielmehr als stiller Beobachter gegen 1860 München. Am 25. Februar spielt der SCP in Duisburg gegen die Niederrheiner. Am Dienstag steht aber zunächst ein Test in Dortmund an.

Montag, 04.02.2019, 16:12 Uhr aktualisiert: 04.02.2019, 19:44 Uhr
Marco Antwerpen blickt auf ein ereignisreiches Wochenende zurück – da geht es im Test bei Regionalligist BVB II am Dienstagnachmittag in Brackel vermutlich entspannter zu.
Marco Antwerpen blickt auf ein ereignisreiches Wochenende zurück – da geht es im Test bei Regionalligist BVB II am Dienstagnachmittag in Brackel vermutlich entspannter zu. Foto: Jürgen Peperhowe

Jetzt ist die Katze aus dem Sack – und irgendwie hatten am Ende doch alle recht: Bereits am kommenden Samstag wechselt Marco Antwerpen tatsächlich nach Uerdingen, um den KFC bei seinem Liga-Auftritt gegen den TSV 1860 München zu – nein, nicht zu betreuen, sondern um das Team vom Niederrhein in Vorbereitung der Begegnung gegen seine Preußen am 25. Februar zu beobachten. „Ich sitze da nicht auf der Bank“, lacht der Trainer des SC Preußen, „nur auf der Tribüne.“ Und das genaugenommen nicht einmal in Uerdingen, sondern in Duisburg, wo der Club derzeit bekanntlich seine Heimspiele austrägt.

Das Lachen ist Antwerpen nicht vergangen. Die Posse um seinen vermeintlichen Wechsel zum Ligakonkurrenten hat ihn nicht weiter gestört, schließlich war er der Einzige, der von der ersten (Falsch-)Meldung am Freitagabend bis zur Entwarnung am Sonntagmittag mit der Verpflichtung von Norbert Meier an der Grotenburg nie Zweifel daran hatte, dass die Gerüchteküche 48 Stunden lang nichts als heiße Luft ­produziert hatte. Antwerpen wird auch am Montagabend (11. Februar) in Lotte Cheftrainer des SC Preußen sein und bis dahin sein Team gewohnt präzise und gewissenhaft vorbereiten.

Dazu fährt er am Dienstagnachmittag mit einer gemischten Truppe aus ambitionierten Spielern der U 19, die in der Bundesliga West spielt, der Reserve aus der Westfalenliga sowie mit Akteuren, die zuletzt im Drittliga-Kader nur wenig Einsatzzeit sammeln durften, zum Test gegen die Reserve von Borussia Dortmund (14.30 Uhr). Zuschauer sind dann nicht zugelassen – wohl aber der Sportliche Leiter Malte Metzelder, der auch mit Blick auf die mittelfristige Kaderplanung den zweiten Anzug in Aktion sehen will.

Die Preußen-Akteure, die Freitag vor über 10 000 Zuschauern drei glorreiche Punkte gegen den 1. FC Kaiserslautern eingefahren haben, belassen es nach zwei freien Tagen am Dienstagmorgen noch bei einer lockeren Einheit. Richtig los geht es dann für alle wieder am Mittwoch – und dann ohne Pause bis zum Montagmorgen, wenn vor der Abfahrt nach Lotte ein letztes Anschwitzen ansteht.

Personell gibt es keine Nachrichten, was der Trainer als gute Nachricht verbucht: „Alle haben das heil überstanden“, sagt Antwerpen, der zudem auf ein schnelles Comeback von Torhüter Max Schulze Niehues hofft, der nach muskulären Pro­blemen schnell wieder ins Training zurückkehren dürfte. Antwerpen selber wird am Freitagabend voraussichtlich eine Sonderschicht einlegen und zu Gast in Osnabrück (gegen Großaspach) sein: „Aber auch da nur auf der Tribüne.“ Spitzenreiter VfL ist am 16. Februar Gegner der Adlerträger. Eine Woche später geht es nach Uerdingen. Dann als Trainer – des SC Preußen Münster.

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