Fußball: 3. Liga
Werder-Coach Hübscher steht bei den Preußen in den Startlöchern

Münster -

Die Anzeichen verdichten sich, dass Sven Hübscher neuer Trainer von Preußen Münster wird. Noch in dieser Woche möchte der Drittligist Fakten schaffen. Denn auch die Planung der kommenden Saison hängt ja maßgeblich am künftigen Coach.

Dienstag, 19.03.2019, 16:42 Uhr aktualisiert: 20.03.2019, 11:10 Uhr
Der mögliche neue Preußen-Coach Sven Hübscher (r.) im Gespräch mit Werder-Profi Fin Bartels
Der mögliche neue Preußen-Coach Sven Hübscher (r.) im Gespräch mit Werder-Profi Fin Bartels Foto: Andreas Gumz

Das Rätselraten um den Trainerposten könnte bereits in dieser Woche ein Ende finden. Offenbar plant Preußen Münster , den künftigen Chefcoach in Kürze vorzustellen. Der aktuelle Posteninhaber Marco Antwerpen hatte bereits in der Winterpause erklärt, dass er gemeinsam mit seinem Assistenten Kurtulus Öztürk im Sommer nach eineinhalb Jahren seinen Hut nimmt.

Doch wer wird’s? Aktuell spricht alles für Sven Hübscher. Der 40-Jährige coacht derzeit noch die zweite Mannschaft von Werder Bremen (Dritter der Regionalliga Nord). Er ist gebürtiger Dortmunder, hat lange erfolgreich im Nachwuchs-Bereich beim FC Schalke 04 gearbeitet und war dort auch Co-Trainer von Roberto di Matteo, Jens Keller und André Breitenreiter. Bereits seit 2012 besitzt er die höchste deutsche Lizenz des Fußballlehrers. Sein Name wurde vor knapp zwei Wochen erstmals gehandelt.

Der SCP wird den neuen Mann so oder so nicht vor Ort präsentieren. Einmal mit Rücksicht auf Antwerpen, der mit seiner Mannschaft gerade Gefahr läuft, noch in den Abstiegskampf der 3. Liga zu geraten. Aber wohl genauso mit Blick auf den abgebenden Verein. Schließlich ist nicht damit zu rechnen, dass die Münsteraner einen Trainer ohne aktuelle Anstellung holen. Und auch dieser Punkt spricht wieder für Hübscher. Preußen-Aufsichtsratsmitglied Christoph Metzelder kennt ihn zudem noch aus seiner aktiven Zeit bei den Königsblauen.

Für die Planungen der nächsten Saison wäre Klarheit zweifellos wichtig. Zumindest unterbewusst könnte der eine oder andere Spieler derzeit gehemmt auftreten, weil er sich Gedanken um seine Zukunft macht. Der (schon im Dezember einsetzende) Negativtrend widerspricht dieser Annahme zumindest nicht. Noch immer stehen elf Akteure im Aufgebot, deren Arbeitspapier im Sommer endet. Die allermeisten davon kommen auch regelmäßig zum Einsatz. Zumindest bei Fabian Menig, Lucas Cueto oder Sandrino Braun äußerte sich Malte Metzelder so, als sei eine weitere Zusammenarbeit denkbar.

Der Stillstand in den Personalentscheidungen würde so oder so mit der Trainer-Verpflichtung bald aufgehoben. Die sportliche Leitung, die Scoutingabteilung um Kieran Schulze-Marmeling sowie der neue Coach, also Hübscher, könnten ihre Vorstellungen abgleichen und anpassen. Bislang stehen 14 Akteure aus dem aktuellen Aufgebot bereits unter Vertrag beim Drittligisten, zudem einige U-23- und U-19-Akteure im Fokus.► Die SpVgg Unterhaching, am Samstag (14 Uhr) Gast im Preußenstadion, muss für den Rest der Saison auf Top-Torjäger Stephan Hain (13 Treffer) verzichten. Der 30-Jährige zog sich eine Syndesmosebandverletzung zu.

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