Fußball: 3. Liga
Saison-Ouvertüre bei den Löwen – bei Preußen überwiegt die Vorfreude

Münster -

Die Vorfreude auf einen echten Kracher überwiegt bei den Preußen nach Bekanntgabe des Drittliga-Spielplans. Trainer Sven Hübscher und Sportchef Malte Metzelder fiebern dem Saison-Auftakt beim TSV 1860 München entgegen und blenden die organisatorischen Hürden weitgehend aus.

Mittwoch, 03.07.2019, 17:38 Uhr aktualisiert: 04.07.2019, 13:16 Uhr
Im April triumphierten die Preußen an der Grünwalder Straße. 
Im April triumphierten die Preußen an der Grünwalder Straße.  Foto: Jürgen Peperhowe

Irgendwann am Mittwochmorgen tauchte im Netz plötzlich ein PDF-Dokument auf, das Bosse, Spieler und Fans von Preußen Münster offenen Mundes registrierten. Im neunten Drittliga-Jahr sollten der SCP hiernach erstmals das Auftaktspiel bestreiten. Beim TSV 1860 München . Freitagsabends Grünwalder Straße. Ein Knaller. Der gesamte Spielplan sah schon ziemlich echt aus. Kurz darauf und eine gute halbe Stunde früher, als ursprünglich vorgesehen, bestätigte der DFB: Löwen gegen Adler – das ist die Saisonouvertüre am 19. Juli um 19 Uhr. Coach Sven Hübscher verbarg seine Vorfreude gar nicht erst: „Eine super interessante Aufgabe. Flutlicht, erstes Ligaspiel – ist doch klasse.“ Auf seine Planung hat der erste Gegner ohnehin erst in der letzten Trainingswoche Auswirkungen.

Wiebe erhält Vertrag in Braunschweig

Frohe Kunde für Danilo Wiebe: Der Mittelfeldspieler, der den SC Preußen nach vier Jahren und einer langen Verletzungspause verlassen musste, erhält einen Einjahresvertrag beim Drittliga-Rivalen Eintracht Braunschweig, wohin auch sein bisheriger Mitspieler Martin Kobylanski schon gewechselt war. Der 25-Jährige hatte zuletzt eine Woche zur Probe trainiert.

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Für Freunde von Fußballtradition schön, für die logistischen Planer an der Hammer Straße dagegen nicht ideal. Teammanager Harald Menzel hatte vor wenigen Tagen noch gehofft, nicht am ersten Spieltag nach Bayern reisen zu müssen. Nun aber kommt es so. Gut zwei Wochen bleiben für die Planung, die Partie liegt zudem genau in den NRW-Ferien. Zum dritten Mal am Stück starten die Preußen zudem auswärts und beenden die Spielzeit so auch in der Fremde. Sportchef Malte Metzelder hat zwar „Bauchgrummeln“ wegen der kurzfristigen Organisation, hebt aber die positiven Aspekte gleichsam hervor. „Wenn zwei Gründungsmitglieder der Bundesliga aufeinandertreffen, ist das eine wunderbare Sache.“

Ob das Auftaktprogramm für Münster nun leicht oder schwer ist, lässt sich in dieser unberechenbaren Spielklasse nun wirklich nicht sagen. Die ersten Gegner aber sind fast alle hochattraktiv. Das Heimspiel-Debüt erfolgt gegen Carl Zeiss Jena (26. bis 28. Juli), in der englischen Woche (30./31. Juli) geht’s zum Westschlager beim MSV Duisburg, eine angenehm kurze Reise. Dann kommt der 1. FC Kaiserslautern (2. bis 4. August). Auch auf das Duell mit den Pfälzern freut sich Metzelder. Diese drei Spiele werden am Freitag exakt datiert. Nach der DFB-Pokal-Pause lauten die nächsten drei SCP-Aufträge bei den Würzburger Kickers, gegen den KFC Uerdingen bei Hansa Rostock, ehe es in die erste Länderspiel-Unterbrechung geht. Das Rückspiel gegen 1860 (20. bis 23. Dezember) ist gleichzeitig die letzte Begegnung vor der Winterpause. Weiter geht es vom 24. bis 27. Januar, dann müssen die Preußen nach Jena. Der letzte Spieltag (16. Mai) führt sie zu Zweitliga-Absteiger 1. FC Magdeburg.

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