Fußball: B-Junioren-Bundesliga
Erzrivale Arminia sticht Preußen mit Doppelpack aus

Münster -

Im zweiten von fünf Heimspielen am Stück kassierte die U 17 der Preußen erneut eine Niederlage. Die war gegen keineswegs überragende Gäste von Arminia Bielefeld nicht notwendig. Ein Doppelschlag reichte den Ostwestfalen zum 2:1-Sieg.

Mittwoch, 21.08.2019, 21:26 Uhr
Die Preußen mit Torben Kranz (l.) hatten einen schweren Stand gegen Arminias Abwehrchef Kenson Bauer.
Die Preußen mit Torben Kranz (l.) hatten einen schweren Stand gegen Arminias Abwehrchef Kenson Bauer. Foto: Peter Leßmann

Die unvermeidlichen Gesänge „Derbysieger, Derbysieger“ kamen aus der Gäste-Kabine: Spiel Nummer drei in der Bundesliga verlor Preußen Münster mit 1:2 (0:0) gegen Arminia Bielefeld und ließ glückliche Ostwestfalen in Gelmer auch stimmlich dominieren. Eine Halbzeit lang waren die Gastgeber die aktivere Elf, die dann vom urplötzlich erwachten Elan der „Alm-Buben“ überrascht schien.

Einen Gegner dieser Güte sollten diese Preußen eigentlich bezwingen auf dem Weg zum Klassenerhalt, aber bitterböse Minuten und eine kleine Fehlerkette im Defensivverhalten waren nicht mehr wettzumachen. „Die Verteidigung im 16-Meterraum klappte nicht mehr“, sagte Preußen-Trainer Tobias Harink, der seine Elf erneut auch „ein paar Minuten im körperlichen Loch“ wähnte. „Dabei wussten wir, dass gerade in der Phase nach Wiederanpfiff Mentalität gefordert war.“

Das galt auch für den zuvor wenig auffälligen Gegner – und der ackerte dafür, sein Momentum zu bekommen. Ein einziger Schuss aufs SCP-Tor gelang der im Aufbau harmlosen Arminia zuvor. Die wachen Preußen hielten konzentriert und homogen im Auftreten an ihrem Plan fest, kamen ins Tempo und nach vorne. Dort aber mangelte es an der Qualität beim entscheidenden Zuspiel. Stürmer Deniz-Fabian Bindemann lief viel und auch gescheit, aber zum Abschluss kam er kaum. Bielefelds kompakter Abwehr-Regent Kenson Bauer machte ihm das Leben aber auch schwer.

Der Stürmer auf der anderen Seite, die bis hierher untergetauchte Arminia-Sturmspitze Eduart Ibrahimi, schwang sich zur entscheidenden Figur empor: Sein Doppelschlag (47., 49.) traf Münster ins Mark. Jeweils patzten die Gastgeber zuvor und mussten das 0:2 trotz klarer Abseitsstellung des Torschützen schlucken. Bielefeld war in der Phase galliger und holte oft die zweiten Bälle. Leon Hellmeier vergab die Szene zum 3:0, weil Torwart Felix Göttling parierte. Nach dem Foulelfmeter-Treffer durch Eric Reckels (57.) zum 1:2 war noch Zeit genug für die Preußen, die aber gegen nun äußerst sattelfeste Gäste keine echte Szene mehr herauf beschwören konnten. SCP: Göttling – Kranz (73. Wigbels), Hizarci, Brodner, Krechting – Kloth, Overhoff – Eßmann (51. Reckels), Hake (73. Pospiech), Büger (51. Wensing) – Bindemann

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