Fußball: DFB-Bundestag
Preußen-Präsident Strässer wählt DFB-Präsident Keller

Münster -

Der Clubchef des SC Preußen darf über den neuen Präsidenten des DFB mitvotieren. Zumindest hat Christoph Strässer beim DFB-Bundestag am Freitag eine Stimme. Wie er zu dieser Ehre kam und was er von Fritz Keller, vor allem aber dessen Vertreter Rainer Koch hält, verrät der 70-Jährige nun.

Donnerstag, 26.09.2019, 17:00 Uhr aktualisiert: 26.09.2019, 19:16 Uhr
Christoph Strässer 
Christoph Strässer  Foto: Jürgen Peperhowe

Christoph Strässer , Präsident des SC Preußen, war in seiner Zeit als aktiver Politiker im Bundestag andere Wahlvorgänge gewohnt. Zumindest kandidierten dort in der Regel mehrere Anwärter. Nun wird der 70-Jährige am Freitag in Frankfurt einer von 259 Delegierten sein, die über den neuen Präsidenten des DFB votieren dürfen. Der SCP- ­Vereinschef ist einer von 13 Delegierten des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes FLVW. „Ich wurde als Vertreter eines Drittligisten dafür berufen“, sagt Strässer.

Der Gewinner der Wahl steht schon fest: Fritz Keller (Präsident des Bundesligisten SC Freiburg), wird Nachfolger von Reinhard Grindel. Der Münsteraner kennt Keller persönlich, zumindest hat der SPD-Mann vor gut einer Dekade mal im Restaurant des zukünftigen DFB-Bosses am Kaiserstuhl gegessen. Strässer hat einerseits die Delegiertenrolle gern angenommen, andererseits stört ihn das Nominierungsverfahren, die fehlende Transparenz bei der Kür. Ja oder nein, das war’s. Sein Fazit: „Fritz Keller ist okay. Er ist ein integrer Mensch.“ Probleme sieht Strässer eher bei der Findung der Vertreter. So hat er über den ebenfalls zur Neuwahl bereitstehenden Rainer Koch neue Veröffentlichungen im „Spiegel“ gelesen: „Für mich ist er erst mal nicht wählbar.“

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