Fußball: 3. Liga
Preußen-Trainer Sven Hübscher: „Nicht vorentscheidend, aber wichtig“

Münster -

Preußen Münster bereitet sich mit voller Konzentration auf die Heimpartie am Samstag gegen die SG Sonnenhof Großaspach vor. Nichts anderes als einen Sieg, der die zweimonatige Sieglosigkeit beenden würden, haben die Schützlinge von Trainer Sven Hübscher im Sinn.

Montag, 14.10.2019, 17:38 Uhr aktualisiert: 14.10.2019, 19:34 Uhr
Zurück von der Nationalelf Aserbaidschans: Rufat Dadashov (Mitte)
Zurück von der Nationalelf Aserbaidschans: Rufat Dadashov (Mitte) Foto: Jürgen Peperhowe

Der kommende 12. Spieltag in der 3. Liga bietet dem SC Preußen Münster einige Perspektiven. Das Team von Trainer Sven Hübscher kann maßgeblich dran teilhaben, entweder die sportliche Krise zu verschärfen, die Sache zumindest am köcheln zu halten oder mal ein positives Signal nach Wochen des Darbens zu senden. Und das gegen einen Konkurrenten aus dem Tabellenkeller mit der SG Sonnenhof Großaspach , die am Samstag (14 Uhr) im Preußenstadion gastieren wird.

Der Ernst der Lage? Der ist Coach Hübscher durchaus bewusst: „Es ist kein vorentscheidendes, aber ein wichtiges Spiel für uns.“ Der negative Trend der letzten Wochen, die Sieglosigkeit im eigenen Stadion muss mit aller Macht beendet werden. Als der SCP-Trainer am Montag um 15 Uhr seine Schäfchen zur Übungseinheit auf der Trainingswiese begrüßte, waren alle verfügbaren Kräfte da. Auch Rufat Dadashov, der am Sonntag bei der 0:1-Auswärtsniederlage von Aserbaidschan in Ungarn nicht zu seinem 25. Länderspiel-Einsatz kam. Er trainierte dosiert nach der Länderspielreise mit Stationen in Bahrain und Ungarn.

Die Preußen werden am Samstag ein paar Zöpfe abschneiden müssen, um gegen Großaspach bestehen zu können:

Gegentore: Nur einmal blieb der SCP ohne Gegentor, und das am 2. Spieltag beim 2:0-Heimsieg über Jena. 21 Gegentore sind kein guter Wert.

Heimbilanz: Eigentlich sollten erfolgreiche Partien im Preußenstadion die Basis für eine gute Saison werden. Zuletzt aber wurde gegen Uerdingen (1:1), Viktoria Köln (2:3) und Bayern München II (1:4) nicht mehr gewonnen. Nicht gut.

Allerdings haben die Adlerträger auch Dinge gut gemacht, aus denen sie Nektar saugen könnten. Der SCP kann auch auf Rückschläge, besser gesagt Rückstände, antworten. Gegen den 1. FC Kaiserslautern (3:2-Heimsieg nach 1:2-Rückstand) sowie beim 2:2 beim Halleschen FC (nach 1:2) und 2:2 bei der SpVgg Unterhaching (nach 0:2) zeigte das Team Comeback-Qualitäten.

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