Fußball: A-Junioren-Bundesliga
Preußen bleiben im Kellerduell gegen Aachen viel schuldig

Münster -

Die Lage für die U 19 von Preußen Münster wird immer bedrohlicher. Noch immer sind die Jungadler ohne Sieg, selbst gegen den Vorletzten Alemannia Aachen konnte das Schlusslicht nicht gewinnen. Und blieb erneut ohne eigenen Treffer. Beim 0:0 fehlte es in vielen Elementen. Die Rettung wird immer schwieriger.

Sonntag, 10.11.2019, 16:18 Uhr aktualisiert: 10.11.2019, 20:16 Uhr
Preuße Gino Humpert (r.) zieht in dieser Szene dem Aachener Seppo Boonen davon.
Preuße Gino Humpert (r.) zieht in dieser Szene dem Aachener Seppo Boonen davon. Foto: Peter Leßmann

Mit dem 0:0 gegen Alemannia Aachen haben die A-Junioren des SC Preußen in ihrer Bundesligastaffel die wertlose Bestmarke von fünf Remis aufgestellt. Die noch immer Sieglosen verhedderten sich im hektischen Duell des Letzten gegen den Vorletzten fahrig und zweikampfschwach in unzulänglichen Einzelaktionen – vom positiven Trend der letzten Partien nichts mehr zu sehen.

Wie bekommt die Elf die Kurve – hin zu Selbstbewusstsein, zu einer spielerisch strukturellen Leistung, zu Torgefahr? Diese Fragen stellen sich die Münsteraner, die sich auf wenige Leistungsträger verlassen können, wohl selbst. Und diese Fragen belasten sie. „Die Wichtigkeit war da“, sagte Trainer Arne Barez , der keine dementsprechende Vorstellung erlebte. Er und Co-Trainer Janis Höhenhövel sahen sich permanent gefordert mit Korrektureingriffen. Aachens durchweg kleingewachsene Kicker – mit dem großen Zielspieler Florent Sylaj im Sturm als Ausnahme – verwickelten die Jungadler nachhaltig in einen schnellen Abtausch, der rauf und runter ging, ohne einen klaren Plan erkennnen zu lassen. Die bissigen wie laufintensiv agierenden Gäste wirkten selbstbewusster, machten aber auch nicht weniger Fehler im Zusammenspiel. Kapitän Sylaj sollte an hohe Hereingaben kommen, was nur aunahmsweise gelang. Per Drehschuss traf er die Latte (57.).

Nach Umstellungen und zwei Wechseln setzten die Preußen nach der Pause auf zwei Angreifer. Der immer aktive Tobias Heering, zuletzt in Düsseldorf auf der Zehn wirkungsvoll, blieb offensiv agil, aber gute Zuspiele gelangen auch ihm kaum. Überhaupt war die Passspielqualität nach vorne sehr überschaubar. Dem ungebrochenen Bemühen entsprangen nur Ansätze an Chancen. Die mangelhafte Spielleitung durch Fasihullah Habibi, der strittige (Elfmeter-)Aktionen zum Nachteil der Preußen nicht ahndete, ließ Barez außen vor: „Allein der Gegner hat seine Tugenden auf den Platz bekommen. Wir haben uns den Schneid abkaufen lassen und nur das Gegenhalten als Mittel erkämpft.“SCP:Breuers – Ter-Horst, Michalak, Busemann, Wesberg, Franke (46. Benjamins) – Pohl (46. Sinev), Demirarslan, Humpert (56. Sikorski) – Heering (83. Markovski) – Mika

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