Fußball: Testspiel
Wild gemischte Preußen verlieren klar in Düsseldorf

Münster -

Mit einer 0:3-Niederlage kehrte Preußen Münster von einem Testspiel beim Viertligisten Fortuna Düsseldorf II heim. Es war eher die zweite Reihe, die auflief. Daher war Coach Sven Hübscher nicht vollkommen unzufrieden. Allerdings räumte er ein, dass es „Licht und Schatten“ gab.

Donnerstag, 14.11.2019, 19:56 Uhr aktualisiert: 14.11.2019, 21:21 Uhr
Maurice Litka (l.), zuletzt in der Liga gesperrt, war einer von vier etablierten Akteuren im SCP-Team.
Maurice Litka (l.), zuletzt in der Liga gesperrt, war einer von vier etablierten Akteuren im SCP-Team. Foto: Jürgen Peperhowe

Größtenteils mit der zweiten Garde und ungewohnt positioniert hat der SC Preußen das erste von zwei Freundschaftsspielen in dieser Woche mit 0:3 (0:1) bei Fortuna Düsseldorf II verloren. Der Regionalligist kam dreimal nach individuellen Fehlern der Münsteraner über schnelles Umschaltspiel zum Treffer. Max Wegner (6.), Nader El-Jindaoui (52.) und Lex Lobinger (68.) waren dabei erfolgreich. Die Adler mussten kurzfristig auf Naod Mekonnen (erkältet) verzichten, dazu gingen auch noch Loris Deiters und ganz am Ende Nicolai Remberg aus der Reserve angeschlagen raus.

Trainer Sven Hübscher war nicht glücklich über das klare Ergebnis, brach aber auch nicht den Stab über seine „ziemlich durcheinander gewürfelte“ Truppe, in der viele Akteure auf anderen Stellen als üblich zum Einsatz kamen, etwa die überzeugenden Innenverteidiger Dominik Klann und Alexander Rossipal oder Marcel Hoffmeier und Maurice Litka, die ihre Sache im 4-4-2 auf den offensiven Außenpositionen ordentlich erledigten. Vier reine U-23-Akteure spielten, dazu noch einige andere, die sonst eher in der Oberliga am Ball sind. „Es gab Licht und Schatten. Klar wollte ich die Partie gewinnen“, so der Coach. „Aber es war eben zu merken, dass Düsseldorf mit einer eingespielten Truppe aufgelaufen ist.“

Die beste Chance für den SCP vergab Joel Grodowski, der im zweiten Durchgang allein auf Keeper Mario Zelic zusteuerte, den Ball aber vorbei setzte (64.). Ansonsten blieben klare Szenen weitgehend Mangelware.

„Wir haben Spielpraxis gesammelt, darum ging es“, sagte Hübscher. „Die Partie war vor allem dafür gedacht, dass sich ein paar Jungs empfehlen können.“ Zumindest ansatzweise gelang das.SCP: Prinz – Tezel, Klann, Rossipal, Deiters (66. Hölscher) – Hoffmeier, Brandenburger, Rodrigues Pires, Litka – Remberg, Grodowski (77. Touray)

  • Schon an diesem Freitag testen die Preußen erneut, diesmal in den Niederlanden beim Jong FC Utrecht. Anstoß ist um 14 Uhr.
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