Fußball: 3. Liga
Schulze Niehues eröffnet Konkurrenzkampf im Tor des SC Preußen Münster

Münster -

Das aktuelle Wetter schreit förmlich nach einem Platz auf dem kuscheligen Sofa – für die Spieler des SC Preußen Münster aktuell allerdings keine Option. Fast alle Spieler stehen im Training, nur Rufat Dadashov zieht (noch) Termine beim Arzt des Vertrauens vor. Doch auch der Stürmer hat Hoffnung, pünktlich zum Spiel in Zwickau am Samstag wieder auf dem Damm zu sein.

Dienstag, 19.11.2019, 16:56 Uhr aktualisiert: 19.11.2019, 18:51 Uhr
Zurück im Training: Max Schulze Niehues.
Zurück im Training: Max Schulze Niehues. Foto: Jürgen Peperhowe

Der SC Preußen nimmt nach dem spielfreien Wochenende Kurs auf Zwickau, im Moment noch gedanklich und mit gezielten Trainingsmaßnahmen, am Freitagmittag dann auch mit dem Mannschaftsbus über die Autobahn.

Als Trainer Sven Hübscher am Montag die Trainingswoche einläutete, waren bis auf Lucas Cueto und Rufat Dadashov alle Mann an Bord. Cueto fällt zweifelsfrei in die Kategorie der Langzeitverletzten, bei Dadashov hofft Hübscher dagegen auf ein nur kurzes Intermezzo im Krankenlager. In „ein paar Tagen“, so Hübscher erwarte er seinen Mittelstürmer zurück im Training. Bis zur Abfahrt nach Zwickau könnte es knapp werden – so die vorsichtige Lesart. „Könnte noch klappen“, lässt Hübscher aber den unverbesserlichen Optimisten in sich zu Wort kommen.

Auch zwischen den Pfosten ist der Konkurrenzkampf neu entfacht: Die Bandscheibe von Max Schulze Niehues ist wieder voll belastbar, Münsters Nummer 35 macht im Training Druck auf seine Ablösung Oliver Schnitzler. Ein absolut offenes Rennen, wie Sven Hübscher betont. „Keine Entscheidung, keine Tendenz“, lautet der aktuelle Stand der Dinge. „Max muss jetzt erstmal wieder richtig reinkommen. Wir werden sehen.“

Mit Lukas Frenkert aus der Reserve hat Hübscher auch wieder einen talentierten Mann aus der zweiten Reihe zu den Übungseinheiten gebeten. Der 19-jährige Außenverteidiger soll Witterung aufnehmen und neue (Trainings-)Erfahrungen sammeln.

In Zwickau wollen die Preußen am Samstag ihre Endlos-Serie siegloser Partien endlich beenden. Seit dem 3. August und somit seit elf Partien ging das Team im Kampf um Ligapunkte nicht mehr als Gewinner vom Feld – allerdings in den letzten fünf Partien auch nur einmal als Verlierer. Mit Punkteteilungen gegen die Branchengrößen aus Halle (4.), Unterhaching (3.) und Braunschweig (5.) stellten die Preußen ihre Wettbewerbsfähigkeit durchaus unter Beweis.

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