Fußball: 3. Liga
Mutprobe auf dem Lauterer Betzenberg für die Preußen

Münster -

Natürlich wächst der Druck auf die Preußen von Woche zu Woche, gerade noch fatalen Ergebnissen wie zuletzt. Doch vom Aufgeben ist die Mannschaft weit entfernt – exemplarisch dafür steht Trainer Sascha Hildmann, der sich natürlich auch beim 1. FC Kaiserslautern einiges ausrechnet.

Freitag, 07.02.2020, 12:46 Uhr aktualisiert: 07.02.2020, 13:54 Uhr
Luca Schgnellbacher (r.) bereitete in diesem Kalenderjahr zwei Preußen-Tore clever mit dem Kopf vor.
Luca Schgnellbacher (r.) bereitete in diesem Kalenderjahr zwei Preußen-Tore clever mit dem Kopf vor. Foto: Jürgen Peperhowe

Sascha Hildmann macht das richtig gut. Der Trainer des SC Preußen Münster strahlt maximale Zuversicht aus, redet seine Mannschaft stark, lässt keinen Zweifel an dem Erfolg seiner „Mission impossible“ – er geht felsenfest davon aus, dass der Drittligist die Spielklasse halten wird. Selbst wenn es am Samstag (14 Uhr) beim Gastspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern auf dem legendären Betzenberg nicht zum Sieg oder zumindest zum Punktgewinn reichen sollte.

„Mir geht das alles zu schnell. Ich baue keinen Druck auf, da ist schon genug Dampf auf dem Kessel. Drei Spieltage vor dem Saisonende kann man Pokalcharakter für die Spiele ausrufen“, sagt er. Und fügt ungefragt an, was ihm zudem Hoffnung macht: Jena hatte im Vorjahr acht Spieltage vor Saisonende acht Punkte Rückstand, gewann sechs Partien – und blieb in der Liga. Hildmann will damit nur sagen, dass vieles denkbar ist, manchmal auch Unmögliches möglich gemacht wird. Er hätte richtig Bock darauf, mit den Preußen in diese Kerbe zu schlagen.

Nur 14. der Heimtabelle

In Kaiserslautern erwartet die Preußen dabei – ja, was eigentlich? Der FCK ist Tabellenzehnter, allerdings elf Zähler vor den Preußen, in der Heimtabelle aber nur auf Rang 14 in der 3. Liga geführt. Warum also sollte der SCP, zugegebenermaßen die bislang erfolgloseste Auswärtself der 3. Liga in dieser Spielzeit, da nicht mal den Bock umstoßen?

SC Preußen Münster – MSV Duisburg

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  • Hoch das Bein: Luca Schnellbacher gegen Tim Albutat.

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  • Jubel nach dem 1:1-Ausgleichstreffer von Simon Scherder.

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  • Freistoß durch Duisburgs Moritz Stoppelkamp.

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  • Münsters Heinz Mörschel mit Köpfchen.

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  • Luca Schnellbacher im Duell mit MSV-Keeper Leo Weinkauf.

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  • Das 2:1 für Duisburg durch Ahmet Engin.

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  • Sehen Sie im Folgenden zahlreiche weitere Fotos aus dem Preußenstadion.

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Hildmann jedenfalls fürchtet wohl am meisten Lauterns Offensiv-Allzweckwaffe Florian Pick, der auf 14 Scorerpunkte kommt. Und auch der Ex-Dortmunder Timmy Thiele, der vor einigen Jahren dem SCP mehrfach angeboten worden war, ist mit acht Toren und vier Vorlagen brandgefährlich. Es wird eine Art Mutprobe am Betzenberg für die Adlerträger. „Da kommt Schwerstarbeit auf unsere drei Jungs zu“, glaubt Hildmann und verrät, dass er mit einer Dreierkette in der Abwehr starten wird. Die Namen behält er dabei für sich, ein paar Geheimnisse nimmt er mit auf die Reise in seine Geburtsstadt. Verteidiger Simon Scherder (fünfte Gelbe Karte) fehlt, Tormann Oliver Schnitzler und Defensivspezialist Nico Brandenburger hat die Grippe erwischt. Dafür kehrt Fridolin Wagner zurück. Vielleicht reicht es für ein Comeback von Abwehrchef Ole Kittner.

„Prio 1“ als Maxime

So oder so, es gilt vor allem eine Maxime, „Prio 1“, wie Hildmann zu sagen pflegt: „Das Gegentor müssen wir mit aller Macht vermeiden.“ Die individuellen Fehlerketten aus der 1:4-Heimniederlage gegen den MSV Duisburg waren dabei pralles Anschauungsmaterial, die „Analyse hat länger gedauert“, wie Hildmann sagt. In Kaiserslautern soll das deutlich besser klappen.

SCP: Schulze Niehues – Erdogan, Löhmannsröben, Rossipal – Schauerte, Wagner, Mörschel, Hoffmann – Cueto, Schnellbacher, Litka

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