Interview mit Sören Weinfurtner
Absage würde SC Preußen Münster II in die Karten spielen

Münster -

Die Oberliga spielt gefühlt durch in der Saison 2020/21. SCP-Coach Sören Weinfurtner könnte über Weihnachten ein paar freie Tage einstreuen. Wären da nicht die Hallen-Stadtmeisterschaften. Die Preußen sind Titelverteidiger.

Freitag, 02.10.2020, 17:38 Uhr
Hat am 26. Dezember Geburtstag: Sören Weinfurtner
Hat am 26. Dezember Geburtstag: Sören Weinfurtner Foto: wh

In der Oberliga wird bis zum 20. Dezember gekickt. Die Englischen Wochen zehren an Körper und Geist. Höchste Zeit, Weihnachten ein paar Tage Wellness einzuschieben. Eine Absage der Hallen-Stadtmeisterschaften würde aus der Sicht der Preußen-Reserve durchaus Sinn machen. Wir haben mit dem Trainer Sören Weinfurtner gesprochen.

 

Sören, der SCP ist Titelverteidiger unter dem Hallendach am Berg Fidel. Wenn gespielt wird: Könnte sich der Club dem Event überhaupt entziehen?

Weinfurtner: Ehrlich? Wir haben über dieses Thema noch nicht gesprochen. Mit Blick auf die Belastungssteuerung würde uns eine Absage in die Karten spielen. Wir haben brutal viele Spiele. Die Überlegung ist, über die Heiligen Tage mal komplett freizumachen und in der ersten Woche des neuen Jahres wieder voll ins Training einzusteigen – am 31. Januar geht es weiter. Da bleibt wenig Zeit.

Können Sie verstehen, dass die Gievenbecker an der Veranstaltung festhalten wollen?

Weinfurtner: Das ist verständlich. Dieses Turnier ist wunderbar aufgezogen, da sind Profis am Werk. Gievenbeck wird gute Gründe haben, an dem Turnier festhalten zu wollen. Wenn die Organisatoren das durchziehen, werden sie alle Eventualitäten berücksichtigen. Ich fühle mich immer wie bei einem Familientreffen. Aber es sind besondere Zeiten – und die erfordern mitunter besondere Maßnahmen.

Sie haben in den vergangenen Jahren das Coaching Ihren Co-Trainern überlassen. Warum?

Weinfurtner: Ich rücke während der Stadtmeisterschaften liebend gerne ins zweite Glied. Die Jungs machen das gerne und gut. Ich bin froh, wenn ich mal ein paar freie Tage habe. Inzwischen habe ich eine Familie und genieße das sehr.

Sie haben am zweiten Weihnachtstag ohnehin wenig Zeit.

Weinfurtner: Ich habe in der Tat jedes Jahr Geburtstag am 26. Dezember. Es gab Zeiten, da saß ich anstatt an der Kaffeetafel an der Bande oder als Zuschauer auf der Tribüne. Muss ja nicht sein. Manchmal tut es gut, mit der Familie zu feiern.

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