Fußball: Regionalliga West
Preußen verlängern mit Erdogan – ein Spiel Sperre für Remberg

Münster -

Okan Erdogan bleibt den Preußen bis 2023 erhalten, Nicolai Remberg fehlt den Preußen beim Spitzenspiel am kommenden Dienstag: Eine kurzfristige Sperre und eine langfristige Verpflichtung bestimmten die Schlagzeilen beim Fußball-Regionalligisten Preußen Münster.

Dienstag, 27.10.2020, 15:47 Uhr aktualisiert: 28.10.2020, 20:44 Uhr
Okan Erdogan hat seinen Vertrag mit und bei den Preußen vorzeitig um ein Jahr bis 2023 verlängert.
Okan Erdogan hat seinen Vertrag mit und bei den Preußen vorzeitig um ein Jahr bis 2023 verlängert. Foto: Jürgen Peperhowe

Eine milde Strafe und eine überraschende Vertragsverlängerung: Unter dem Strich somit nur gute Nachrichten vom Regionalligisten SC Preußen Münster an diesem Dienstag. Innenverteidiger Okan Erdogan verlängerte seinen Kontrakt vorzeitig um ein Jahr bis 2023. Rotsünder Nicolai Remberg muss nach seinem umstrittenen Platzverweis aus der Partie gegen den Bonner SC (2:1) nur ein Spiel aussetzen.

Vertrag bis 2023

Der SC Preußen Münster hat den Vertrag von Okan Erdogan vorzeitig um ein Jahr bis 2023 verlängert und bindet den 22-Jährigen damit langfristig an den Adlerclub. „Okan hat hier im letzten Jahr bereits eine sehr gute Entwicklung genommen und sich schnell mit seinen Qualitäten im Team etabliert. Diese Entwicklung soll er jetzt in einer neuen Rolle mit mehr Verantwortung fortsetzen und ein Eckpfeiler in unserer jungen Mannschaft sein. Wir sind überzeugt davon, dass Okan das drauf hat und freuen uns, ihn weiter mit dem Adler auf der Brust zu sehen“, kommentiert Sportdirektor Peter Niemeyer die Vertragsverlängerung.

Verletzung überwunden

Erdogan selbst, der in der Vorbereitung noch von einer Verletzung ausgebremst wurde und jetzt aber immer besser in Form kommt, freut sich auf seine weitere Zeit beim SC Preußen: „Unsere Mannschaft ist super und wir haben uns nach dem Abstieg sehr gut verstärkt. Wir haben auf jeden Fall das Potential, weit oben mitzuspielen“, blickt er den bevorstehenden Aufgaben optimistisch entgegen und will seinen Teil zum Erfolg beitragen: „Ich bin selbst noch jung, aber es ist spannend und reizt mich, Verantwortung auf dem Platz zu übernehmen. Ich glaube, ich kann mich selbst dadurch nur weiterentwickeln, wenn ich den anderen Jungs etwas mit auf den Weg gebe und versuche, ihnen zu helfen. In diese Rolle möchte ich hineinwachsen und freue mich darauf!“

Von Oldenburg nach Münster

In der Jugend wurde der Rechtsfuß unter anderem beim Blumenthaler SV und dem JFV Nordwest ausgebildet, ehe er im Sommer 2019 vom Regionalligisten VfB Oldenburg an die Hammer Straße wechselte. Als Innenverteidiger geholt, zeigte der Okan Erdogan seine Qualitäten auch schnell im Mittelfeldzentrum und kam in seiner Premierensaison in der 3. Liga auf insgesamt 32 Einsätze.

Mindeststrafe für Remberg

In der Rechtssache Remberg sah es der Westdeutsche Fußballverband ähnlich wie Preußen-Trainer Sascha Hildmann, der den Platzverweis für eine glatte Fehlentscheidung hielt. So setzte es dann auch nur ein Spiel Sperre für den 21-Jährigen – die Minimalstrafe. Remberg wird damit allerdings im Topspiel bei der U23 von Borussia Dortmund am kommenden Dienstag fehlen. Aktuell angeschlagen sind bei den Preußen Joshua Holtby, Julian Schauerte und Jules Schwadorf.

 

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