Fußball: Westfalenpokal
Im Notfall könnten auch Ligaspiele verlegt werden

Münster -

Der Westfalenpokal der Saison 2020/21 wird zum Wackelkandidaten. Erst Partien sind gespielt, fast ausschließlich Amateurclubs nehmen teil – und wann die wieder spielen dürfen, ist fraglich. Doch die Verbandsverantwortlichen haben sich zumindest schon mal Gedanken gemacht.

Mittwoch, 30.12.2020, 08:09 Uhr aktualisiert: 30.12.2020, 14:30 Uhr
Klaus Overwien
Klaus Overwien Foto: imago-images

Wann der Ligabetrieb im FLVW-Gebiet wieder aufgenommen werden kann, steht in den Sternen. Noch komplizierter wird die Sache im Westfalenpokal , wo erst vier von 63 Partien über die Bühne gegangen sind und der absolut überwiegende Teil der Clubs nicht dem Profi-Sektor zuzuordnen ist. Westfalia Kinderhaus wartet noch auf sein Erstrundenspiel beim VfB Schloß Holte, der SC Preußen auf seins beim SCV Neuenbeken. In Runde zwei würden beide Münsteraner übrigens bei einem Weiterkommen aufeinandertreffen. Pokalspielleiter Klaus Overwien und Verbandskollegen haben im Dezember per Videokonferenz besprochen, den Wettbewerb – wenn irgendwie möglich – zu Ende führen zu wollen. „Es geht um viel Prestige und auch finanzielle Anreize. Daher wäre es auch denkbar, dass wir Vorrang vor der Meisterschaftsspielen bekommen, die dann mal in die Woche ausweichen müssten. Gerade in den ersten Runden sind ja teils extrem lange Strecken zu bewältigen.“ Die Meldefrist für den DFB-Pokal, an dem nur der westfälische Sieger teilnimmt, wird wohl bundesweit erneut über den Juni hinaus verlängert. Etwas Spielraum ist also da.

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