Fußball: Regionalliga West
Torjäger Jan Dahlke kommt aus Worms zu den Preußen

Münster -

Preußen Münster hat einen ersten Neuzugang für die kommende Saison an Land gezogen. Der Regionalligist holt Jan Dahlke von Wormatia Worms. Der 23-Jährige trat dort und auch beim SV Sandhausen II in den vergangenen Jahren als zuverlässiger Torjäger in Erscheinung.

Donnerstag, 29.04.2021, 15:22 Uhr aktualisiert: 30.04.2021, 12:16 Uhr
Jan Dahlke streift ab Sommer das SCP-Trikot über.
Jan Dahlke streift ab Sommer das SCP-Trikot über.

Zwölf Tore und sechs Vorlagen in neun Partien weist die Statistik für Jan Dahlke im Dress von Wormatia Worms aus – dann wurde die Saison in der Oberliga Rheinland-Pfalz abgebrochen. Auch wenn der 23-Jährige seit Ende Oktober kein Fußball mehr gespielt hat, vertraut Preußen Münster auf seine Qualitäten und verpflichtete ihn für die neue Saison als eine Art Backup für Gerrit Wegkamp .

Denn wo die Stärken des Akteurs liegen, zeigen nicht nur die Zahlen, nach denen er pro Partie an zwei Treffern beteiligt war. Mit 1,94 Metern besitzt er Gardemaß als Zielspieler vornedrin. Damit ist er der erste Zugang für die kommende Serie. In der Saison 2019/20 traf er in 20 Begegnungen 18-mal. Zuvor war er für die zweite Mannschaft von Zweitligist SV Sandhausen aktiv (35 Tore in 87 Spielen), die er zum Verbandsliga-Titel schoss. In der Jugend spielte Dahlke auch für Waldhof Mannheim. Bei den Senioren arbeitete er sich aus der Landesliga (VfR Fellbach) kontinuierlich nach oben.

„Er hatte in den letzten Jahren unabhängig von der Liga eine unglaubliche Quote. Das sind die Profile, die wir suchen“, sagt Sportdirektor Peter Niemeyer. „So einen Spielertypen haben wir noch nicht im Kader. Dazu ist er ein überragender Typ, der genau in die Mannschaft passt.“ Hoffnung macht dem 37-Jährigen, dass sich Dahlke in den vergangenen Jahren immer auch eine Klasse höher schnell anpasste. Nun verlässt er erstmals den Südwesten und setzt auf die Profikarte beim SCP.

Mit der Verpflichtung verringert sich automatisch die Perspektive für Osman Atilgan und William Møller, deren Verträge ohnehin auslaufen, wie auch für Benedikt Zahn, der seit Februar (zunächst verletzungsbedingt) gar nicht mehr zum Zuge kam, aber noch bis 2022 gebunden ist. Denn mit Deniz Bindemann, der eigentlich noch in der U 19 auflaufen dürfte, steht ein weiterer Angreifer bereits im Aufgebot. Niemeyers Fokus dürfte bei Transfers nun vor allem auf den Außenbahnen liegen. Vor allem links benötigt der SCP Qualität.

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