Adlerträger besiegen die Arminia mit 4:0
Preußen Münster überrennt Bielefeld

Münster - Der SC Preußen Münster ist auf dem besten Weg, sich einen festen Sendeplatz in den dritten Fernsehprogrammen zu erarbeiten. Der heimische Drittligist gefiel vor Wochenfrist als Hauptdarsteller im NDR-Fernsehspiel gegen den VfL Osnabrück (2:0). Am Samstag stand der SCP erneut vor der Kamera und stellte diesmal auf der Frequenz des Westdeutschen Rundfunks seine großen telegenen Qualitäten unter Beweis. Im zweiten Derby binnen acht Tagen besetzte diesmal die Arminia aus Bielefeld die Statistenrolle: Münster setzte sich mit einem überzeugenden und ungefährdeten 4:0 (1:0)-Erfolg durch und dürfte nunmehr als festes Mitglied der Liga-Spitzengruppe und aktueller Tabellenzweiter weiterhin ein begehrtes Ensemble für kommende Fernsehauftritte bleiben.

Samstag, 22.09.2012, 16:09 Uhr

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  • Preußen Münster feiert mit den Fans.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Stefan Krämer

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  • Matthew Taylor

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  • Zweikampf von Schöneberg und Dennis Riemer.

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  • Bischoff

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  • Trainer Dotchev jubelt.

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  • Dotchev und Taylor

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  • Dotchev und der verletzte Schmidt.

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  • Jubel nach dem Spiel.

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  • Masuch und Riemer.

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  • Nazarov im Zweikampf mit Tom Schütz.

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  • Kühne, Riemer und Kirsch.

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  • Truckenbrod, Bischoff und Nazarov.

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  • Krimphove und de Angelis.

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  • Jubel nach dem Spiel.

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  • Siegert und Bischoff jubeln.

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  • Kühne am Boden nach einem Foul von Fabian Klos.

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  • Dotchev und Krämer.

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  • Taylor, Bischoff, Kühne und Siegert.

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  • Kühne und Bischoff beim Torjubel.

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  • So lautete auch der Endstand nach 90 Spielminuten.

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  • Bielefelds Torwart Patrick Platins rettet gegen Matthew Taylor.

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  • Benjamin Siegert: der Torschütze zum 1:0.

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  • Preußen Münster feiert das 4:0 über Arminia Bielefeld.

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  • Truckenbrod und Hergesell behalten die Oberhand.

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  • Torjubel nach dem 1:0 durch Benjamin Siegert.

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  • Kühne verletzt am Boden. Später erzielt er das 4:0 per Foulelfmeter.

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  • Truckenbrod im Kopfballduell mit Christian Müller.

    Foto: Jürgen Peperhowe

Es waren noch keine zwei Minuten gespielt, als Bielefeld-Keeper Patrick Platins zum ersten Mal einem Preußen-Geschoss hinterherschaute. Da strich der fulminante Start-Schuss von Dimitrij Nazarov noch um Zentimeter am Gästetor vorbei. Doch der SCP nahm im Laufe der folgenden 90 Minuten die notwendigen Feinjustierungen vor und schoss die Arminen in eindrucksvoller Manier von der Tabellenspitze.

Im ersten Abschnitt wies Benjamin Siegert nach 16 Minuten den Weg mit einem präzisen 16-Meter-Schlenzer in den Winkel. Das war es in einer mittelmäßig unterhaltsamen ersten Halbzeit, in der Spitzenreiter Bielefeld außer strahlend gelben Trikots keinerlei Akzente setzen konnte – der SC Preußen seinerseits die letzte Entschlossenheit noch vermissen ließ.

Das sollte sich im zweiten Abschnitt ändern – und wie: Eine Minute nach Wiederanpfiff versenkte Nazarov das Leder zum 2:0, zwei Minuten nach Wiederanpfiff legte Matthew Taylor zum 3:0 nach. Als die letzten der 14 512 Zuschauer auf ihre Plätze zurückkehrten, war die Partie längst vorzeitig entschieden. Wer zu spät kam, den strafte in diesem Fall die Preußen-Offensive. Die Bielefelder Fans verstummten, ihr Team kam auf dem Platz auch nicht mehr zu Wort. Nach 57 Minuten konnte Taylor im Strafraum nur per Foulspiel gebremst werden, den fälligen Elfer verwandelte gewohnt souverän Mannschaftskapitän Stefan Kühne zum 4:0.

Alle Fragen nach dem Ausgang des Derbys waren an dieser Stelle beantwortet, nach 77 Minuten gönnte Trainer Pavel Dotchev dem Mann des Tages seinen verdienten Sonderapplaus. Der dreifache Vorbereiter und Schütze des 3:0, Matthew Taylor, durfte seinen Arbeitstag vorzeitig beenden und den Rest der Partie wie die Zuschauer des WDR entspannt von außen beobachten. Der Rest war Schaulaufen live und in Farbe.

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