Aufstiegsträume
Preußen-Fans nach Sieg gegen Bielefeld im Ausnahmezustand

Münster -

Das Stadion befand sich am Samstag im Ausnahmezustand. Jubelnde Preußen-Fans schickten eine La-Ola-Welle nach der anderen durch die Stadionreihen. Nach dem überwältigenden 4:0-Sieg gegen Arminia Bielefeld badete die Mannschaft im Meer der Freude.

Montag, 24.09.2012, 07:09 Uhr

Aufstiegsträume : Preußen-Fans nach Sieg gegen Bielefeld im Ausnahmezustand
Was gibt es Schöneres, als Bielefeld kleinzukriegen? Diese jugendlichen Fans erleben den sportlichen Triumph aus nächster Nähe. Foto: Matthias Ahlke

Zu dem Derby waren Tausende Fußballfreunde aus dem Münsterland angereist. Die Leistung ihrer Mannschaft überraschte wieder einmal. Nach einer traumhaften Saison steht Preußen Münster jetzt auf Platz zwei und könnte sich nächste Woche in Aachen weiter den Weg in die zweite Bundesliga bahnen.

„Das war heute sensationell, überragend, Weltklasse! Ich habe noch nie so ein gutes Spiel gesehen“, sagt der Münsteraner Peter Harz nach dem Abpfiff. Zu diesem Zeitpunkt sangen die Fans bereits ein Siegeslied nach dem anderen.

Westfalenderby: Preußen Münster gewinnt 4:0 gegen Arminia Bielefeld

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  • Preußen Münster feiert mit den Fans.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Stefan Krämer

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Matthew Taylor

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  • Zweikampf von Schöneberg und Dennis Riemer.

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  • Bischoff

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  • Trainer Dotchev jubelt.

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  • Dotchev und Taylor

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  • Dotchev und der verletzte Schmidt.

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  • Jubel nach dem Spiel.

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  • Masuch und Riemer.

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  • Nazarov im Zweikampf mit Tom Schütz.

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  • Kühne, Riemer und Kirsch.

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  • Truckenbrod, Bischoff und Nazarov.

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  • Krimphove und de Angelis.

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  • Jubel nach dem Spiel.

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  • Siegert und Bischoff jubeln.

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  • Kühne am Boden nach einem Foul von Fabian Klos.

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  • Dotchev und Krämer.

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  • Taylor, Bischoff, Kühne und Siegert.

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  • Kühne und Bischoff beim Torjubel.

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  • So lautete auch der Endstand nach 90 Spielminuten.

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  • Bielefelds Torwart Patrick Platins rettet gegen Matthew Taylor.

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  • Benjamin Siegert: der Torschütze zum 1:0.

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  • Preußen Münster feiert das 4:0 über Arminia Bielefeld.

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  • Truckenbrod und Hergesell behalten die Oberhand.

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  • Torjubel nach dem 1:0 durch Benjamin Siegert.

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  • Kühne verletzt am Boden. Später erzielt er das 4:0 per Foulelfmeter.

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  • Truckenbrod im Kopfballduell mit Christian Müller.

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„Das ist das Beste, was es gibt. Osnabrück geschlagen, Bielefeld geschlagen, 4:0-Sieg zu Hause, was Besseres kann ich mir gar nicht vorstellen“, jubelt Alexander Matz nach dem Spiel. „Das war ein klassisches Derby mit Stimmung ohne Ende.“ „Und das Tor von Taylor war das Beste“, sagt Christina Puschmann inmitten der jubelnden Menge. „Wir sind jetzt Westfalenmeister“, steht für den jungen Preußenfan Matthias Kersten fest. „Den Bielefeldern haben wir die Bälle schön in den Winkel gehagelt und sie richtig verarztet.“

Deren Fangemeinde hatte zu dem Zeitpunkt schon längst resigniert die Heimreise angetreten. Eine Viertelstunde vor Abpfiff fuhren die Ersten mit den Linienbussen Richtung Hauptbahnhof. Unter ihnen Bielefeld-Anhänger Sven Bartels: „Ich bin richtig frustriert. Das Spiel ist gelaufen. Da fehlte die Motivation. Jetzt läuft nichts mehr. Das Ding ist durch.“

Den Platz überließen sie den Preußen-Fans, die erst lange nach dem Spiel mit schwarz-weiß-grünen Fahnen in die Innenstadt zogen. „Wir gehen jetzt zusammen in den Bullenkopp zum Feiern, und danach in das Schwarze Schaf“, sagte Pascal Hagemann auf dem Weg aus dem Stadion.

Auf dem Oktoberfest, im Berliner Bären oder der Altstadt konnte man am Abend die ausgelassene Fangemeinde antreffen. Wenn sich Preußen Münster nun im Spiel gegen Aachen seinen Weg zum Aufstieg bahnt, bleibt nur noch eine Frage offen: Wann baut die Stadt ein neues Stadion?

„Wenn wir aufsteigen, sind wir in der Zweiten Bundesliga. Das Stadion ist dann nicht mehr repräsentativ. Dann muss Markus Lewe was machen“, meint Johannes Wächter. 

Spielanalyse: Preußen Münster - Arminia Bielefeld

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